NRIV-Horzpokal 03.-04.11. – Groß Berkel
Am 3. Und 4. November fand zum wiederholten Mal der niedersächsische Horzpokal in der Heimat der Sportlerinnen und Sportler vom RST Hummetal statt. Der Horzpokal ist für den Nachwuchs quasi eine Landesmeisterschaft. Das Roll-Sport-Team hat die Herausforderung mit der Rekordteilnehmerzahl von über 300 Läuferinnen und Läufern mit Bravour gemeistert. Trotz kurzfristiger Bekanntgabe, dass die Kürwettbewerbe am Samstag in zwei Hallen parallel stattfinden müssen, konnten die Helferinnen und Helfer alle Gäste, Trainer, Wertungsrichter sowie Läuferinnen und Läufer zufrieden stellen.
Ein großes Dankeschön gehört an dieser Stelle an das hohe Engagement unserer Mitglieder, alle helfenden Hände und Spender.
Am Samstag standen zunächst die Pflichtwettbewerbe und anschließend die Kürwettbewerbe der Figurenläufer auf dem Programm. In den Pflichtwettbewerben wurden bereits die ersten Medaillen gesammelt. Bei den Figurenläufer Mädchen überzeugten Tabea Wissmann und Cäcilie Wesemann, sie gewannen beide Gold. Bronze gab es für Lena Enß, die als Jüngste der Gruppe an den Start ging. Rebecca Wissmann startete bei den älteren Freiläufern. Sie schrammte knapp am Sieg vorbei und durfte sich über die Silbermedaille freuen. In dem Kürwettbewerb der Figurenläufer Mädchen erreichte Jule Paweilzik den 2.Platz. Ihre Vereinskameradin Cäcilie Wesemann wurde dritte ebenso wie Vanesa Kunze und Leonie Arndt. Parallel zu diesen Wettbewerben fanden die Wettbewerbe der Minis, Anfänger und Freiläufer in der Sporthalle Groß Berkel statt. Dort zeigte Lola Schön ein sauberes Programm und siegte bei den Anfängern. Ebenso durfte sich Lena Enß über die Goldmedaille
bei den Freiläufern freuen. Nach einem langen Tag am Samstag fanden am Sonntag die Wettbewerbe der Anfänger Mädchen und Jungen statt. Merle Bauer konnte eine weitere Medaille für das Roll-Sport-Team sammeln und wurde zweite. Viele weitere tollen Platzierungen komplettierten den Erfolg des RST Hummetals, das Team erreichte Bronze in der Mannschaftswertung hinter Einbeck und Wolfsburg.
Damit haben alle Läuferinnen und Läufer die Rollsportsaison 2018 abgeschlossen. Nun heißt es fleißig weitertrainieren, um sich auf die kommende Saison vorzubereiten. Als besonderes Highlight im Winter steht das diesjährige Rollkunstlaufmusical „Der König der Löwen“ an. Die Läuferinnen und Läufer würden sich freuen, ein großes Publikum begeistern zu können. Karten gibt es noch für den 06. Januar in der Rattenfängerhalle und für den 27. Januar in Lemgo.
| Name | Wettbewerb | Kür | Pflicht | Name | Wettbewerb | Kür | Pflicht |
| Jule Pawelzik | Figurenläufer 2006 u ält Gr.1 | 2 | 14 | Ida Salameh | Freiläufer 2010 u jünger | 7 | 9 |
| Cäcilie Wesemann | Figurenläufer 2006 u ält Gr.1 | 3 | 1 | Merle Bauer | Freiläufer 2010 u jünger | – | 6 |
| Jule Bösing | Figurenläufer 2006 u ält Gr.1 | 5 | 11 | Lola Schön | Freiläufer 2010 u jünger | – | 7 |
| Leonie Arndt | Figurenläufer 2006 u ält Gr.2 | 3 | – | Kian Varan | Freiläufer 2010 u jünger | 4 | – |
| Vanessa Kunze | Figurenläufer 2007/2008 | 3 | – | Lara Sophie Köpper | Anfänger 2008 u älter | 19 | – |
| Tabea Wissmann | Figurenläufer 2007/2008 | 4 | 1 | Merle Bauer | Anfänger 2009/10 Gr.1 | 2 | – |
| Lena Enß | Figurenläufer 2009 u jüng | – | 3 | Selina Schulz | Anfänger 2009/10 Gr.1 | 14 | – |
| Emily Schippers | Figurenläufer 2009 u jüng | – | 4 | Mira Alpers | Anfänger 2009/10 Gr.2 | 17 | – |
| Maja Wömpener | Freiläufer 2007 u älter Gr.1 | 5 | – | Levke Genth | Anfänger 2009/10 Gr.3 | 13 | – |
| Rebecca Wissmann | Freiläufer 2007 u älter Gr.2 | 13 | 2 | Emily Häder | Anfänger 2009/10 Gr.4 | 15 | – |
| Lena Enß | Freiläufer 2010 u jünger | 1 | – | Lola Schön | Anfänger 2011 u jünger | 1 | – |
| Zoe Hübner | Freiläufer 2010 u jünger | 5 | 8 | Karina Krieger | Anfänger 2011 u jünger | 17 | – |



Am 28.10. machte sich Leonie Maluschka auf den Weg nach Fuengirola, en kleines Städtchen in der Nähe der spanischen Hafenstadt Malaga an der Costa del Sol. Am Montag stand das Training der 13-köpfigen deutschen Mannschaft auf dem Programm. Leonie und Trainerin Vanessa Grimm waren sehr zufrieden, das spanische Parkett gut belaufbar und eine fehlerfreie Kür versprach Erleichterung und Motivation. Ernst wurde es dann am Dienstagnachmittag, ihr erster internationaler Pflichtwettbewerb stand an. Sie lief einen starken Rückwärtsbogen mit Noten bis 6.2 und setzte sich auf den Bronzerang. Leider hielt sie der erhöhten Anspannung nicht stand und fiel durch Kantenungenauigkeiten im Rückwärtsschlangenbogen und Auswärtsdreier auf Platz fünf zurück. Dennoch ein super Ergebnis gegen die starke Konkurrenz aus Spanien, Slowenien, Großbritannien, Niederlanden und ihren beiden Mitstreiterinnen aus Deutschland bei ihrem ersten internationalen Pflichtwettbewerb.
(10-11 Jahre) der höchste internationale Wettbewerb, für den man vom Deutschen Verband nominiert werden kann. Allein bei so einem Wettbewerb Teil des Deutschen Teams sein zu dürfen, ist schon ein Erfolg. So war die Motivation bei Leonie groß und sie ging mit der Startnummer drei ins Rennen. Sie zeigte alle Höchstschwierigkeiten, schöne Sprungkombinationen mit mehreren Doppelsprüngen, und ein fehlerfreies Programm zu Charleston. Ihre persönliche Saisonbestleistung mit Noten bis 6.3 war ein schöner Abschluss einer sehr erolgreichen Saison. Jetzt hieß es warten, bis alle 13 Konkurrenten aus Spanien, Slowenien, Portugal, Niederlande, Andorra und Deutschland gelaufen sind. Ein toller achter Platz war der Lohn für das tägliche Training. Siegerin wurde Madalena Costa aus Portugal mit einer sensationellen Wertung bis 8.6.
Tolle Leistungen zeigten die Sportler vom Rollsportteam Hummetal aus Groß Berkel beim Welfenpokal in Hannover. Jossi van Aaken gewann die Schüler A Kategorie, Lilly Ritter holte Bronze in der Schüler B Klasse und Lilly-Ann Oppermann wurde 2. in der Schüler D Klasse, hauchdünn hinter der norddeutschen Siegerin aus Berlin. Vierte wurde Emma Deutschmann mit guter Kürleistung, 5. Lene Bösing, 6. Emily Schippers und 7. Lina Krumschmidt, die ein wenig Pech hatte und ihre Leistung nicht wie gewohnt abrufen konnte. In der Nachwuchsklasse lief Charlotte Lach auf Rang 7. In der Kunstläuferklasse holte Kim Leonie Bastyans Silber, hier wurde Fiona Dienst 7. Jelko van Aaken gewann die Kunstläufer Jungen. Jule Pawelzik siegte in der Figurenläuferklasse, Bronze gab es für Vanessa Kunze, 6. Leonie Arndt, 8. Tabea Wissmann. Rebecca Wissmann holte Silber in der Freiläuferklasse, 5. Maja Wömpener und Gold für Kian Varan bei den Freiläufern Jungen. Lene Bösing und Jelko van
Aaken siegten im Anfängerpaarlauf. Bei den Anfängern Jahrgang 2009/2010 holte Merle Bauer die Silbermedaille. In der Anfängerklasse 2011 und jünger siegte Ida Salameh. Das gelang auch Karina Krieger bei den Minis Jahrgang 2011/2012. So hieß es am Ende 8x Gold, 4x Silber und 2x Bronze und die Trainer waren mit der Leistung ihrer Schützlinge zufrieden.
Zehn Tage kämpften im Sportpalast Vendéspace die besten Rollkunstläufer der Welt um Medaillen – insgesamt waren es in den verschiedenen Alters- und Wettkampfklassen 1500 Athleten aus 35 Ländern. Tim Schubert startete bei den Junioren, wo die 17 Konkurrenten aus Argentinien, Brasilen, Chile, China, Italien, Israel, Indien, Kolumbien, Niederlande, Portugal, Spanien und den USA sehr stark waren. Tim musste in der Kurzkür mit der ungeliebten Startnummer eins antreten. Ein Fehler in der Kombination und ein nicht abgesprungener Doppelaxel kosteten ihn wichtige Punkte. Somit verpasste Tim als Elfter ganz knapp die Top Ten. Groß war die Enttäuschung über die eigene Leistung und das verpasste A-Finale, das er angepeilt hatte. Auch in der Langkür lief es für ihn nicht nach Wunsch. Hier hatte der 18-jährige ungewohnte Probleme mit den Sprüngen. Mit einem nur einfach gesprungenen Axel und einem Sturz beim Dreifachtoeloop reichte es für ihn durch den hohen Wert (8,0) seiner anspruchsvollen Kür in der Endabrechnung mit 393,7 Punkten doch noch für eine Top-10-Platzierung. 
Cäcilie Wesemann
Nisha Waczynski






Linda Derksen
Mia Pul
Lina Liddle
Michelle Suwurow
Hedwig Sauer
Sofia Mamerzeli
Lenny Maluschka
Lennja Enß
Vier Sportler vom Rollsportteam Hummetal aus Aerzen durften sich mit Sportlern aus ganz Deutschland in den Klassen Kunstläufer, Nachwuchsklasse und Cup, sowie diversen Paarlaufwettbewerben messen. Den Auftakt machte Kim Leonie Bastyans mit dem Pflichtwettbewerb, Kim konnte ihre Leistung von der Landes nochmals steigern und schaffte den Sprung auf den 6. Platz. Charlotte Lach zeigte nach einer guten Leistung im ersten Bogen leider Unsicherheiten im zweiten Bogen und erreichte durch Punktabzug nur Rang 10. Am späten Nachmittag zeigten Lene Bösing und Jelko van Aaken ein schönes Programm zu Ice Age, durch eine kleine Unsicherheit in der Sprungkombination konnten sie nicht alle Wertungsrichter für sich gewinnen und hatten zwar am Ende die meisten Punkte jedoch den zweiten Platz hinter dem Dresdner Paar in der Klasse Anfänger Paarlauf. Am Sonntag ging es mit der Kür der Kunstläufer weiter. Kim Leonie Bastyans lief ein fehlerfreies Programm und überzeugte mit einer schönen Choreografie. Am Ende konnte sie sich über den vierten Platz freuen. Jelko van Aaken siegte bei den Kunstläufer Jungen. Auf Grund seiner sauberen Schritte und guten Pirouetten konnte er leichte Unsicherheiten in den Sprüngen ausgleichen und siegte gegen den Konkurrenten aus Dresden. Charlotte Lach gelang ein schöner Axel und tolle Waagepirouetten, leider war sie durch ihre hohe Nervosität sehr vorsichtig. Im Endergebnis sprang ein 10. Platz raus gegen starke Konkurrenz aus ganz Deutschland.
Beim Rattenfängerpokal vom RESC Hameln machten sich große und kleine Sportler vom Rollsportteam Hummetal auf, um eines der begehrten Podiumsplätze zu ergattern. Die Konkurrenz war stark, denn vor Ort sind viele gute Vereine und Sportler ansässig. Ein kleiner Patzer und der Traum vom Podest war dahin. Viele Fehler machten die Aerzener Rollsportler nicht, denn es standen fast die Hälfte aller RST Sportler unter den Medaillenrängen. Allen voran Jossi van Aaken (1.) in der A-Klasse. Die routinierte Sportlerin zeigte nach einer kurzen Wettbewerbspause zwei tolle Programme und konnte an die alte Form anknüpfen. Bei den Schülern B holte Lilly Ritter Bronze. Eine Sensation schafften die beiden D Läuferinnen Lilly Ann Oppermann und Lina Krumschmidt. Die Neulinge in der A-Schiene zeigten fehlerfreie Programme und standen plötzlich ganz oben. Platz 1 und 2 für die beiden Newcomer die beide einen guten Axel schafften. In
der Kunstläuferklasse holte Jelko van Aaken Gold und Kim Leonie Bastyans Silber, bei den Figurenläufern schaffte Jule Pawelzik Bronze, Tabea Wissmann Silber und Bronze ging auch an Vanessa Kunze in den jeweiligen Altersklassen. Die Freiläufer gewann Maja Wömpener. Bei den Anfängern glänzten die erst 6- oder 7-jährigen Nachwuchstalente mit einem Triple: 1. Lola Schön, 2. Ida Salameh und 3. Zoe Hübner. Bei den Anfängern Jg. 2010 schaffte Merle Bauer den Sprung auf den zweiten Platz, ebenso Kian Varan. Die Kategorie Minis gewann Karina Krieger. Im Paarlaufen holten Lene Bösing und Jelko van Aaken Gold.
Am vergangenen Donnerstag reiste das Hummetaler Trio Samira Sbrzesny, Darian Asmussen und Leonie Maluschka, begleitet von ihrem Trainerteam Marion van Aaken, Stephanie Behling und Vanessa Grimm, zum Interland Cup nach Mierlo, eine kleine Stadt im Nachbarland Holland. Dort angekommen, stand auch gleich das Training des deutschen Teams auf dem Programm. Für Samira und Darian lief das Training in der Kür gut und die mitgereisten Trainerinnen waren zuversichtlich. Auch beim Duo, bestehend aus Leonie und Darian, gelang die Generalprobe auf holländischem Parkett. Nach einem gemeinsamen Abendessen der deutschen Mannschaft wurde es dann am Freitagnachmittag für Darian ernst. Er ging in der Kategorie „Minis Boys“ (gleichzusetzen mit Schüler C) an den Start. Nach einem gelungenen Auftakt mit einem gestandenen Axel, einem Dopppelsalchow und einer schönen Pirouettenkombination stürzte er in seiner Sprungkombination. Insgesamt zeigte der Zehnjährige dennoch ein ausdrucksstarkes Programm. Er verfehlte nur knapp das Treppchen hinter seinen drei Teamkameraden aus Deutschland und wurde Vierter. Nach einer guten Leistung bei den deutschen Meisterschaften war die Freude bei Samira Sbrzesny über die Nominierung groß. Vier Wochen vor dem Interland Cup musste sie sich jedoch einer größeren Zahn-OP unterziehen und geriet so in Trainingsrückstand. Nach einem sauberen Kurzprogramm sicherte sie sich, auch nach einer nicht ganz fehlerfreien Kür, Platz sechs und durfte mit der Leistung, die sich im Rahmen des
Möglichen befand, zufrieden sein.
Zum Niedersächsischen Kürwettbewerb und der gleichzeitigen Kadersichtung und Überprüfung waren 14 Hummetaler angereist und haben erneut sehr erfolgreich abgeschnitten. In der Schüler C Klasse zeigte Leonie Maluschka eine gute Leistung und hervorragende Sprünge, musste jedoch diesmal eine Konkurrentin aus Wolfsburg knapp vorbeiziehen lassen, da die hochwertige Kombinationspirouette diesmal nicht klappen wollte und holte Silber. Darian Asmussen erreichte ebenfalls Silber, im Paarlaufen holten die beiden zusammen Gold mit guter Leistung und Noten über 5. In der Schüler D Klasse konnte sich Lina Krumschmidt mit tollem Axel über eine fehlerfreie Leistung freuen und erstmalig in das Feld der Niedersächsischen Kadersportler mit Platz 4 hereinlaufen. Um ganz nach vorne zu kommen fehlt Lina noch
das nötige Tempo und sicher gelaufene Schritte. Platz 9 erreichte Lilly Ann Oppermann, 10. Emma Deutschmann, 11. Lene Bösing und 12. Emily Schippers, die aber als jüngste auch im nächsten Jahr noch in dieser Klasse starten kann während die anderen eine Stufe hochklettern. In der Kunstläuferklasse siegte Kim-Leonie Bastyans die sich erstmals über Noten komplett über 4,0 in A- und B-Note freuen konnte. Nun bereitet sich die 11-jährige Gymnasiastin intensiv auf ihren Start auf dem Deutschen Nachwuchspokal in Freiburg vor. Ebenso gelang Jelko van Aaken eine ansprechende Leistung bei den Kunstläufern Jungen, auch er darf in Freiburg an den Start gehen. In der Figurenläuferklasse verpasste Jule Pawelzik knapp das Treppchen mit Platz 4. Die Freiläufer gewann Nachwuchstalent Lena Enß mit einer guten Leistung und gestandenem Rittberger. Bei den Anfängern siegte Zoe Hübner mit einer schwungvoll vorgetragenen Kür, durch einen Wackler verpasste Ida Salameh mit Platz 4 knapp das Treppchen, fiel sonst aber durch einen eleganten Laufstil auf. Bei den Anfänger Jungen siegte Kian Varan der demnächst in die Klasse der Freiläufer wechselt. In der Anfängerklasse Paarlaufen erzielten Lene Bösing und Jelko van Aaken hohe Noten bis 4,8 und freuen sich nun auf den Deutschen Nachwuchspokal wo sie auf Konkurrenz aus Dresden treffen. Betreut wurden die Sportler von Vanessa Grimm und Marion van Aaken.
Der Austragungsort der diesjährigen Europameisterschaften war Ponta Delgada, die Hauptstadt der Azoren. Die Vulkaninselgruppe gehört zu Portugal und liegt mitten im Atlantik. Diese besondere Lage konnte man in den ersten Tagen deutlich spüren. Bei Temperaturen von 27°C und knapp 90% Luftfeuchtigkeit war eine Eingewöhnung dringend nötig. Mit viel Leiden- und überwältigender Gastfreundschaft begrüßte der ausrichtende Verein die Läufer der 13 teilnehmenden Nationen. Tims Trainings liefen ganz ordentlich. Mindestens 6 der 8 teilnehmenden Junioren Herren waren in der Lage um die Medaillen mitzulaufen. Für die Kurzkür hatte Tim Startnummer 7. Vor ihm zeigten einige Läufer Unsicherheiten. Tim konnte nur den Doppel-Axel nicht sauber landen und stand mit ausdrucksstark vorgetragenem Bond-Programm überraschend auf Rang 2. Wie zu erwarten, schraubte die Konkurrenz in der Langkür die technischen Schwierigkeiten nochmals nach oben. Kombinationen mit Dreifach-Flip oder Dreifach-Rittberger gehörten eher zum Standard. Tim ging als letzter Läufer in die Kür. Schon nach einigen Takten der von Andrea Bassi auf Dr. Schiwago choreographierten Kür, konnte Tim das Publikum in seinen Bann ziehen. Von den Wertungsrichtern gab es für das fehlerfreie Programm Noten von 8,8 bis 9,6. Bemerkenswert, die B-Note lag komplett über 9. Junioreneuropameister wurde der Portugiese Diogo Craveiro, Tim konnte über die Silbermedaille jubeln.