Elbe-Pokal 07./08.11. – Wedel
Am 07. und 08. November fand zum 14. Mal der Elbe-Pokal des TSV Wedel statt. Für den RST war eine kleine Mannschaft mit fünf Läufern am Start. In der Schüler B Klasse konnte Leonie Brauckmann ihren 2. Platz nach der Kurzkür leider nicht halten und erreichte nach der Kür Platz 4.Charlotte Lach verpasste bei den Schüler D Mädchen ebenfalls knapp das Treppchen und wurde 4. Bei den Jungen konnte sich Darian Asmussen über die Goldmedaille freuen.
Nisha Waczynski ging bei den Freiläufern an den Start, sie lief eine tolle Kür und wurde mit der Silbermedaille belohnt. Jule Bösing komplettierte den Erfolg und belegte Rang 7 in der Anfängerklasse.
Dieses war der letzte Wettbewerb des Jahres. Der RST verabschiedet sich somit in die Wintervorbereitungen für die nächste Saison und freut sich auf das Musical „Die Eiskönigin“.



Jossi van Aaken durfte beim Interlandcup für Deutschland an den Start gehen. Mit dem Parkettboden in der Rollsporthalle kam sie sehr gut zurecht und so gelang der 11jährigen Gymnasiastin die Saisonbestleistung in ihrer Kür. Das gelang aber auch den anderen drei Deutschen Mädchen der Altersklasse bis 11 Jahre, so dass am Ende Platz 1 bis 4 an Deutschland ging, vor den anderen Nationen aus Andorra, Frankreich, Slowenien und weiteren europäischen Ländern. Unter 20 Starterinnen eine besondere Freude für die Hummetalerin, die ihren dritten internationalen Start als den besten verbuchen konnte. Die jüngste Alterskategorie hat unter anderem ganz entscheidend dazu beigetragen dass der diesjährige Länderpokal erneut von Deutschland gewonnen wurde.

Am 17. Oktober haben sich drei RST Läufer auf den Weg in die Hauptstadt zum 15. Internationalen Kürpokal der Neuköllner Sportfreunde gemacht. Nach kurzem Einlaufen auf dem ungewohnten Parkett lief es in der Kurzkür der Meisterklasse Damen für Vanessa Grimm noch nicht so gut. Die Kür konnte sie dann für sich entscheiden, leider reichte es am Ende nicht ganz für die Goldmedaille.
Bei der „kleinen Landesmeisterschaft“ des niedersächsischen Verbandes konnten die RST-Nachwuchsläufer ihr Können unter Beweis stellen. 24 Mannschaften gingen in Wolfsburg an den Start, am Ende der Siegerehrung hieß es Platz 2 hinter dem TV Jahn Wolfsburg.
Ananya Kiesow und Leonie Brauckmann wurden vom niedersächsischen Landesverband für den Deutschen Nachwuchspokal, der vom 02.-04.10. in Hanau statt fand nominiert.
Auf dem Kürpokal in Stade war Europameister Tim Schubert einmal mehr ein Hingucker. Lang anhaltender Applaus für seine Kurzkür und Kür mit Noten bis zu 9,2 und eine Ehrung ausgesprochen vom Niedersächsischen Verband für seine Verdienste auf den Europameisterschaften wurden ihm zuteil.
Auf den Weg nach Wedemark zum Heidepokal machten sich vier RST Läuferinnen mit Trainerin Steffi Behling.
n der Freiläuferklasse Jungen gewann Darian Asmussen die Pflicht und auch die Kür gegen seinen Konkurrenten aus Bremerhaven. Somit durfte er auch den Kombinationspokal mit nach Hause nehmen. Die stärkste Konkurrenz hatte wohl Vanessa Kunze, 11 talentierte Nachwuchssportler aus dem Norden waren bei den Freiläufern Mädchen am Start. Vanessa zeigte eine gute Leistung und konnte mit Bronze unter den ersten mithalten. In der Schüler D Klasse Mädchen machten die RST- Hummetaler alle Medaillen unter sich aus. Gold in Pflicht und Kombination sicherte sich Letizia Vogler in Kür gab es zudem noch Silber. Leonie Maluschka gewann die Kür und holte Rang 2 in Pflicht und Kombination und Charlotte Lach wurde dreimal dritte. Jelko van Aaken musste sich dem ein Jahr älteren Erik Welik aus Bremen geschlagen geben und wurde dreimal 2. Bei den Schüler C Mädchen startete Jossi van Aaken leider im Alleingang und wurde mit guter Pflicht und Kürleistung mit drei ersten Plätzen geehrt. Leonie Maluschka und Darian Asmussen präsentierten ihre Paarlauf Kür nach „König der Löwen“ in der Anfängerklasse und begeisterten erneut das Publikum.
Was in diesem Jahr für die Junioren und Senioren die Europameisterschaftsabschlussfeier war, war für die zahlreich angereisten Jugend- und Cadetten-Läufer des DRIV-Teams die Eröffnung. Angereist waren 12 Nationen in den italienischen Wintersportort Ponte di Legno. Die Nationentrainings waren dringend nötig, um sich an den etwas ungwohnten Betonboden zu gewöhnen. Für Tim ging es zu Beginn in den Pflichtwettbewerb. Wie zu erwarten, zeigte sich der Vorjahrestitelträger Christian Baroncini in starker Verfassung, ließ vom ersten Bogen an, kaum Zweifel an der Titelverteidigung. Tim zeigte keine Nerven und lief die ersten zwei Bögen um 7,3. Die folgende Schlangenbogenschlinge war im Vorjahr komplett missraten, verhinderte einen Medaillenplatz. Diesmal deutlich selbstsicherer und entschlossener vorgetragen, unterstrich Tim damit seinen Treppchenanspruch. Durch den abschließenden Schlangenbogendoppeldreier ergaben sich dann an der Spitze keine Verschiebungen mehr. Tim hatte seine erste EM-Medaille erlaufen, Vizeeuropameister in der Pflicht. Das Niveau der Kürläufer war extrem eng beieinander. Ein wirklicher Favorit war im Vorfeld kaum auszumachen. Mit einem sehr ausdrucksstark vorgetragenen Programm ging der Spanier Pau Garcia Domec an die Spitze. Für Tim reichte es mit einem fehlerfreien Programm für Platz 4. In der Langkür zeigten dann einige Medaillenanwärter Nerven. Auch Tim musste einen Abzug für einen Sturz in der Ritbergerkombination hinnehmen, steigerte sich jedoch im Ausdruck. Der Doppelaxel, Lutzkombi mit Dreifachsalchow und sichere Pirouettenkombinationen reichten am Ende für die ersehnte Bronzemedaille. Den Titel holte sich der Gewinner des Deutschlandpokals Lorenzo Neri aus Italien vor Pau. Damit stand dann auch das Ergebnis der Kombination fest, Tim ist Cadetten-Europameister 2015.
Besser hätte es auf den Deutschen Meisterschaften in Kiel kaum laufen können. Tim Schubert setzte die Latte bei den Schüler A Jungen hoch. Nachdem er den Pflichtwettbewerb schon gewinnen konnte, überzeugte er in Kurzkür und Kür. Er erhielt für seinen gestandenen Doppelaxel und Dreifachsalchow hohe Noten über 8,0 und freute sich dann über drei 9,0 und eine 9,2 in der B-Note für die Interpretation zur Musik „der Pate“. Mit über 100 Punkten Vorsprung gewann er dann die Kür und die Kombination und konnte somit 3x Gold verbuchen.