Norddeutsche Meisterschaft 28.06.-01.07. – Kiel
Tim Schubert und Darian Asmussen sind Norddeutsche Sieger
Erfolgreich verliefen die Norddeutschen Meisterschaften 2018 für unser Läufer. Vom 28.06.-01.07.2018 liefen 250 Sportler um Norddeutsche Sieger und Meistertitel. Dabei auch 5 Sportler vom Rollsportteam Hummetal.
Bei den Junioren Herren zeigte Tim Schubert seine Klasse und erreichte als einziger Sportler aus ganz Norddeutschland Noten über 9,0. Bis 9,6 gingen die Noten in der Kurzkür. Auch in der Kür klappte alles wie am Schnürchen, er hatte alle Dreifachen im Repertoire, auch Dreifach Rittberger und Dreifach Flip funktionierten diesmal. Ein weiterer Meilenstein in Richtung Europameisterschaften auf den Azoren im September. Tim wurde Norddeutscher Meister in der Kür. In der Schüler A Klasse legte Jossi van Aaken mit Platz 6 in der Kurzkür den Grundstein für die Kür. Unter 14 Teilnehmern schaffte sie dann noch mit einer guten Kür, Noten um 6,5 und besonders schönen Hackenpirouetten den Sprung auf Rang 5. Zwei weitere Norddeutsche Titel holte Darian Asmussen bei den C Jungen. Er gewann die Kür und siegte im Paarlaufen mit Leonie Maluschka, die beiden erhoffen sich nun endlich einmal Konkurrenz auf der Deutschen Meisterschaft. Der Silberrang in Pflicht und in der Kombination verhalfen Darian gleich zu vier Medaillen. Leonie Maluschka konnte sich neben dem Paarlauftitel ebenfalls über zwei weitere Medaillen freuen. In der Pflicht hatte sie mit der Nervosität zu kämpfen und konnte nicht an die Leistung bei dem Gewinn des Vizetitels auf der Deutschen Pflichtmeisterschaft im April anknüpfen. Sie musste sich mit Platz 5 zufrieden geben. In der Kür überzeugte die deutsche Kaderläuferin mit einer Sprungkombination aus zwei Doppelsprüngen und einer tollen Pirouettenkombination. Leonie verpasste nur ganz knapp die Silbermedaille in einem starken Teilnehmerfeld von 13 Läuferinnen und gewann Bronze. Am Ende war die Freude groß, die 11-jährige RST-Läuferin aus Emmerthal ist Norddeutsche Vizesiegerin in der Kombination. Jelko van Aaken durfte sein Debüt geben auf Norddeutschen Meisterschaften. Überraschend wurde er in der Disziplin Solotanz nominiert, die er erst vor kurzem begonnen hat und holte auf Anhieb Rang 4.
| Name | Wettbewerb | Kür | Pflicht | Kombination |
| Tim Schubert | Junioren Herren | 1 | – | – |
| Jossi van Aaken |
Schüler A | 5 | – | – |
| Leonie Maluschka | Schüler C | 3 | 5 | 2 |
| Darian Asmussen | Schüler C Jungen | 1 | 2 | 2 |
| Jelko van Aaken | Schüler C Solotanz | 4 | – | – |
| L.Maluschka / D.Asmussen | Schüler C Paarlauf | 1 | – | – |



Am 15.-17. Juni fand die Niedersächsische Landesmeisterschaft bei uns in Groß Berkel statt. 3 Tage lang von morgens bis abends war das Organisationsteam und die vielen ehrenamtlichen Helfer im Einsatz, um die LM nicht nur sportlich ein Erfolg werden zu lassen.

Tim Schubert








Lena Enß
Zoe Hübner
Ida Salameh
Alice Baitinger
Bericht folgt….
Gut gerollt wurde am vergangenen Wochenende in Stade. Als Test für die Landesmeisterschaften die vom 15.-17.06.2018 beim RST in Groß Berkel stattfinden waren die Rollkunstläufer aus der Gemeinde Aerzen schon in Top Form. Die Landesmeisterschaften können kommen – so waren sich die RST Trainer Marion van Aaken, Stephanie Behling und Vanessa Grimm einig. Ihre Schützlinge zeigten gute Leistungen. In der Schüler A Klasse überzeugte Jossi van Aaken mit zwei fehlerfreien Küren und wurde dritte. Bei den C Jungen holte Darian Asmussen zweimal Silber in Pflicht und Kür. Leonie Maluschka schaffte ebenfalls zweimal den Sprung aufs Treppchen, Silber gab es in der Kür und Bronze im Pflichtwettbewerb. Zusammen konnten sich Leonie und Darian über eine hohe Wertung und den Goldpokal im Wettbewerb Schüler C Paarlaufen freuen. Gute Leistungen zeigte auch Jelko van Aaken im C- Pflichtwettbewerb. Er konnte zwar „nur“ Bronze holen gegen die starke Konkurrenz, konnte seine Noten aber deutlich steigern. Im Kürwettbewerb gab es dann Silber in der Kunstläuferklasse. Lene Bösing schaffte ebenfalls eine tolle
Leistung in der Schüler D Klasse (Pflicht 4. und in Kü r6.) Zusammen mit Jelko gewann sie mit bisherigen Bestnoten den Wettbewerb Anfänger Paarlaufen.


Von der internationalen Rollsportwoche in Garmisch-Partenkirchen ging es für Leonie Maluschka direkt weiter nach Italien zum internationalen Wettbewerb „Memorial Sedmark Bressan“ in Triest. Dabei handelt es sich um einen hochklassig besetzten Wettbewerb im Land der weltbesten Rollkunstläufer, bei dem neben Nachwuchstalenten auch aktuelle Weltmeister und andere Topläufer aus Italien und anderen Nationen starten. Es war die erste internationale Nominierung für die 10-jährige Kadersportlerin des Deutschen Roll- und Inlineverband. Das Training am Mittwoch und Donnerstag lief sehr gut, Leonie kam gut durch ihr Programm und konnte ihre Trainingsleistung abrufen. Am Freitagnachmittag wurde es dann ernst, Leonie ging in der Gruppe der Minis (entspricht Schüler C) an den Start, sie traf auf 30 Konkurrentinnen aus Italien, Slowenien und Deutschland. Sie startete gut in ihr Programm, zeigte ihre
Kombi mit zwei Doppelsprüngen, eine schöne Kombiwaage und einen gestandenen Doppelflip auf Viertel (in Deutschland erst in Schüler B erlaubt). Doch dann hatte Leonie das Glück nicht mehr auf ihrer Seite, sie stürzte in den nächsten 4 Elementen, damit war klar, dass sie ihr Ziel im Mittelfeld zu landen, nicht erreicht. Die Enttäuschung war groß. Trotz Platz 28 in einem hochklassig besetzten Feld war es eine tolle Erfahrung für die Gymnasiastin bei einem so hochkarätigen Wettbewerb dabei sein zu dürfen. Es waren tolle Tage mit einem tollen Team auf einem hervorragend organisierten Wettbewerb.
11 Sportler waren am langen Pfingstwochenende zu Gast in Garmisch-Partenkirchen bei der Internationalen Rollsportwoche. Neben intensiven Training in Kür, Pflicht, Paarlauf und Fitness war das Highlight sicher die Schaulaufgala am Sonntagabend, an der neben den 400 Teilnehmern selbst auch Weltmeister 2017 u die deutschen Spitzensportler u.a. Tim Schubert ihr Können zeigten.


Am Muttertagswochenende reisten 12 Läufer des RST Hummetal in die Hauptstadt zum Vettermann-Pokal. Bei tollem Wetter wurde der Sport mal in der Natur auf der Außenbahn genossen. In der Leistungsschiene wurde auch Pflicht gelaufen. Bei den Schüler C Mädchen ging Leonie Maluschka an den Start, sie konnte nicht an ihre Leistung auf der Deutschen Meisterschaft anknüpfen u musste sich mit der Bronze Medaille zufrieden geben. Emma Deutschmann holte in der Schüler D Klasse Gold, gefolgt von ihrer Vereinskameradin Lene Bösing, die sich über Silber freuen konnte. In der Kürentscheidung war es nicht Leonies bester Tag, nach 4 Stürzen in ihrem Programm, holte sie trotzdem noch die Silbermedaille. Auch bei den D Mädchen lief es heute nicht besser, Lene Bösing konnte ihre Trainingsleistung nicht zeigen und wurde 4. Emma Deutschmann hatte leider keine Pirouette in der Wertung und belegte somit Platz 6.
Vom 08. bis 12. Mai fand, wieder professionell ausgerichtet durch die Freiburger Turnerschaft, der Internationale Deutschlandpokal statt. International ist in Freiburg nicht nur eine Floskel. 21 Nationen waren in diesem Jahr am Start. Der DP hat sich zweifellos zum größten Rollkunstlaufwettbewerb nach den Weltmeisterschaften entwickelt. In Pflicht und Kür ist es traditionell das erste Kräftemessen der Saison für die Besten der Welt. Für Tim war es bereits die fünfte Teilnahme am Deutschlandpokal. Erstmalig wurde bei einem derart bedeutenden Wettbewerb das neu entwickelte Rollart-System getestet, welches sich stark am Eislaufsystem orientiert. Tims Kurzkür war weitgehend fehlerfrei. Mit einem zusätzlichen Einfachrittberger hatte die Sprungkombination 5 statt erlaubten 4 Sprüngen, womit der Dreifachsalchow nicht gewertet wurde. Damit stand mit 47,67 Punkten auf der Ergebnisliste Platz 6 statt dem möglichen Platz 3. In der ersten Einlaufgruppe startend war der Auftakt der Langkür gut. Tim konnte sein neues Dr. Schiwago-Programm ausdrucksstark vortragen, was sich im zweithöchsten Artistic-Score der Junioren niederschlug. Es folgten zwei nur einfach gesprungene Axel und ein gestürzter Dreifachtoeloop. Nach Rollart-Wertungssystem gab es dafür 71,90 Punkte, in der Addition mit der KK 119,57 Punkte. Der Portugiese Diogo Craveiro, konnte den Wettbewerb mit 153,03 Punkten für sich entscheiden.