Tim Schubert in den Top 10 bei seinem WM-Debüt
Zehn Tage kämpften im Sportpalast Vendéspace die besten Rollkunstläufer der Welt um Medaillen – insgesamt waren es in den verschiedenen Alters- und Wettkampfklassen 1500 Athleten aus 35 Ländern. Tim Schubert startete bei den Junioren, wo die 17 Konkurrenten aus Argentinien, Brasilen, Chile, China, Italien, Israel, Indien, Kolumbien, Niederlande, Portugal, Spanien und den USA sehr stark waren. Tim musste in der Kurzkür mit der ungeliebten Startnummer eins antreten. Ein Fehler in der Kombination und ein nicht abgesprungener Doppelaxel kosteten ihn wichtige Punkte. Somit verpasste Tim als Elfter ganz knapp die Top Ten. Groß war die Enttäuschung über die eigene Leistung und das verpasste A-Finale, das er angepeilt hatte. Auch in der Langkür lief es für ihn nicht nach Wunsch. Hier hatte der 18-jährige ungewohnte Probleme mit den Sprüngen. Mit einem nur einfach gesprungenen Axel und einem Sturz beim Dreifachtoeloop reichte es für ihn durch den hohen Wert (8,0) seiner anspruchsvollen Kür in der Endabrechnung mit 393,7 Punkten doch noch für eine Top-10-Platzierung.
Junioren-Weltmeister wurde der starke Spanier Domenec Pau Garcia Domec, der mit 509,3 Punkten souverän die Goldmedaille gewann. Der Italiener Alessandro Liberatore (496,0 Punkte) holte Silber, Edgar Waterbor (Argentinien/ 493,4 Punkte) Bronze.
