Tim Schubert gewinnt Gold in Pflicht und Kombination
Seit einigen Jahren hat sich der Deutschlandpokal in Freiburg zu einer festen Größe im Kalender der weltweiten Kunstlaufszene etabliert. In diesem Jahr waren 185 Sportler aus 18 Ländern am Start, darunter auch wieder amtierende Weltmeister und Europameister. Erstmals fand der Wettbewerb unter Flagge der FIRS statt. Traditionell zu Beginn der Wettbewerbe standen die Entscheidungen im Pflichtlaufen auf dem Programm. Für Tim war das bereits am Mittwoch. Der erste Bogen, die LVE Gegenwende, zeigte Tim fehlerfrei, und konnte so gleich die erste Figur für sich entscheiden. Als zweite Figur ging es an den RVA Gegendreier. Hier hatte Tim zwei leichte Spurfehler vor den Rückwärtsdrehungen, konnte aber dennoch seine Führung behaupten. Eher verhalten gelaufene Schlingen verhinderten bei den letzten großen Wettbewerben noch bessere Platzierungen. Hier zeigte sich Tim jetzt deutlich verbessert. Bei der Schlangenbogenschlinge Li lief bis zur letzten Einwärtsschlinge alles super. Kurz vor der Schlinge blockierte dann ein auf der Fläche
liegender Strassstein eine Rolle komplett. Nach kurzer Diskussion mit dem Schiedsrichter durfte Tim die letzte Schlinge nochmal ansetzen und bekam Noten bis 8.0. Beim abschließenden Schlangenbogendoppeldreier RRA zeigte Tim keine Unsicherheiten, und lief so souverän zum Sieg im Pflichtwettberb der Jugend Herren. Bereits im Training der Nationen deutete sich das hohe Niveau für den Kürwettbewerb an. Auch bei Tim lief das Training sehr gut, das Durchlaufen der Kurzkür war ohne größere Fehler und Stürze. Anders kam es dann am Freitag bei der KK selbst. Den inzwischen recht sicheren Doppelaxel brach Tim in der Luft ab und landete einfach. Beim dreifach Toeloop konnte Tim nur knapp mit den Händen am Boden einen Sturz vermeiden, bei der dreifach Toeloop-dreifach Salchow-Kombi war der Toeloop nur doppelt. Das reichte lediglich für Platz 6. Die Langkür lief dann am Samstag deutlich besser. Der Doppelaxel zu Beginn stand und der erste dreifach Toeloop war blitzsauber. Tim lief sein Titanic-Programm sehr ausdruchsstark. Nur beim letzten Salchow fehlte etwas die Konzentration, und Tim handelte sich 0.2 Punkte Abzug in der B-Note für den Sturz ein. Die Wertungen bis 8.5 reichten für das drittbeste Langprogramm. Der amtierende Jugendeuropameister Lorenzo Neri gewann den Kürwettbewerb, Tim musste sich mit Rang 4 zufriedengeben. Mit dem 10-Punkte-Vorsprung aus der Pflicht und der gelungenen Kür gab es für Tim auch in der Kombination Platz 1.
Seit einigen Jahren hat sich der Deutschlandpokal in Freiburg zu einer festen Größe im Kalender der weltweiten Kunstlaufszene etabliert. In diesem Jahr waren 185 Sportler aus 18 Ländern am Start, darunter auch wieder amtierende Weltmeister und Europameister. Erstmals fand der Wettbewerb unter Flagge der FIRS statt. Traditionell zu Beginn der Wettbewerbe standen die Entscheidungen im Pflichtlaufen auf dem Programm. Für Tim war das bereits am Mittwoch. Der erste Bogen, die LVE Gegenwende, zeigte Tim fehlerfrei, und konnte so gleich die erste Figur für sich entscheiden. Als zweite Figur ging es an den RVA Gegendreier. Hier hatte Tim zwei leichte Spurfehler vor den Rückwärtsdrehungen, konnte aber dennoch seine Führung behaupten. Eher verhalten gelaufene Schlingen verhinderten bei den letzten großen Wettbewerben noch bessere Platzierungen. Hier zeigte sich Tim jetzt deutlich verbessert. Bei der Schlangenbogenschlinge Li lief bis zur letzten Einwärtsschlinge alles super. Kurz vor der Schlinge blockierte dann ein auf der Fläche
liegender Strassstein eine Rolle komplett. Nach kurzer Diskussion mit dem Schiedsrichter durfte Tim die letzte Schlinge nochmal ansetzen und bekam Noten bis 8.0. Beim abschließenden Schlangenbogendoppeldreier RRA zeigte Tim keine Unsicherheiten, und lief so souverän zum Sieg im Pflichtwettberb der Jugend Herren. Bereits im Training der Nationen deutete sich das hohe Niveau für den Kürwettbewerb an. Auch bei Tim lief das Training sehr gut, das Durchlaufen der Kurzkür war ohne größere Fehler und Stürze. Anders kam es dann am Freitag bei der KK selbst. Den inzwischen recht sicheren Doppelaxel brach Tim in der Luft ab und landete einfach. Beim dreifach Toeloop konnte Tim nur knapp mit den Händen am Boden einen Sturz vermeiden, bei der dreifach Toeloop-dreifach Salchow-Kombi war der Toeloop nur doppelt. Das reichte lediglich für Platz 6. Die Langkür lief dann am Samstag deutlich besser. Der Doppelaxel zu Beginn stand und der erste dreifach Toeloop war blitzsauber. Tim lief sein Titanic-Programm sehr ausdruchsstark. Nur beim letzten Salchow fehlte etwas die Konzentration, und Tim handelte sich 0.2 Punkte Abzug in der B-Note für den Sturz ein. Die Wertungen bis 8.5 reichten für das drittbeste Langprogramm. Der amtierende Jugendeuropameister Lorenzo Neri gewann den Kürwettbewerb, Tim musste sich mit Rang 4 zufriedengeben. Mit dem 10-Punkte-Vorsprung aus der Pflicht und der gelungenen Kür gab es für Tim auch in der Kombination Platz 1.
