Deutsche Meisterschaft Pflicht 11.-13.04. – Freiburg

Leonie Maluschka holt Bronze

DM Pflicht kleinVon Mittwoch bis Samstag waren Lena Enß und Leonie Maluschka vom RST Hummetal unterwegs in Freiburg bei der Deutschen Meisterschaft im Pflichtlaufen. Für die deutsche Kadersportlerin Leonie ist die Deutsche Meisterschaft seit 3 Jahren Standardprogramm, während es für ihre Cousine Lena eine Premiere war. Trotzdem ist es immer etwas Besonderes wenn man vom Niedersächsischen Verband nominiert wird und auf einer Deutschen Meisterschaft das Team Niedersachsen vertreten darf. Am Donnerstag begann am Mittag das erste Training für die beiden. Zu dieser Zeit war noch nicht bekannt, welche Bögen die beiden in ihrem Wettbewerb laufen mussten. Somit haben die Zwei die Zeit genutzt, um ihre Rollen auf der Bahn einzulaufen und sich an die Bahn zu gewöhnen. Bei der Bahn waren ein paar Tricks gefragt, denn sie war nicht ganz eben, sodass die Sportlerinnen durch Hügel entweder extrem verlangsamt oder beschleunigt wurden. Aus den insgesamt möglichen 13 Bögen in der Klasse von Leonie und 8 Bögen in der Klasse von Lena wurden nach diesem ersten Training für Leonie 3 Bögen und eine Schlinge und für Lena 3 Bögen ausgelost. Mit den ausgelosten Bögen war das RST-Duo zufrieden und freute sich auf das offizielle Training am Abend. Dieses klappte einwandfrei bei den beiden Cousinen aus Emmerthal. Gut ausgeschlafen und voller neuer Energie folgte am Freitagmorgen ein weiteres 20-minütiges Training. Bei Leonie machte sich dann bereits die ansteigende Nervosität bemerkbar, sodass es ein wenig Zeit brauchte, bis sie ihre Bögen so lief, wie sie es kann. Auch Lena war ein wenig von der Rolle. Die vielen neuen Eindrücke, bei ihrer DM-Premiere machten sich im Training bemerkbar. Gegen Mittag wurde es dann ernst für Leonie. Zuerst stand der Wettbewerb der Schüler B Mädchen auf dem Programm, in dem die Gymnasiastin an den Start ging. Nach einer kurzen Vorstellung aller Teilnehmer, begann der Wettbewerb mit einem 10-minütigem Einlaufen. Leonie kam gut zurecht und war zufrieden. Mit der Startnummer 7 lief sie dann ihren ersten Bogen, den Gegendreier. Die Kadersportlerin hatte alles im Griff und erhielt Noten bis 6,3. Den zweiten Bogen, die Gegenwende, lief sie so gut sie es konnte und schaffte sogar zwischenzeitlich den Sprung auf Platz 2. Die dritte Pflichtfigur, die Rückwärtsschlinge, musste sie beginnen. Etwas nervös konnte sie aber dennoch eine gute Leistung abrufen. Als letztes stand der Doppeldreier auf dem Programm. Das war im Training und auf der Landesmeisterschaft im März einer ihrer stärksten Bögen, doch leider wollten die Dreier in Freiburg nicht ganz so gut klappen. Trotzdem konnte sie sich am Ende über die Bronzemedaille freuen. Ihr fehlten am Ende nur acht Zehntel zur Silbermedaille, sie war sogar majoritätsgleich mit der Zweitplatzierten. Dieser Gewinn ist ein toller Erfolg für die 11-jährige und ein guter Start in die Rollkunstlaufsaison 2019. Gegen Spätnachmittag stand der Wettbewerb der Schüler D Mädchen auf dem Zeitplan. Auch hier erfolgte nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Teilnehmer ein 10-minütiges Einlaufen für alle Teilnehmer. Lena lief die Bögen wie zu Hause. Mit der Startnummer 7 musste sie dann den fünf Wertungsrichtern den ersten Bogen, den Rückwärtseinwärts Bogen, vorlaufen. Lena unterliefen leider einige Kantenunreinheiten, sodass sie nach diesem Bogen auf dem 7. Platz war. Schon kurz darauf durfte Lena den zweiten Bogen, den Einwärts Dreier vorlaufen. Als letztes folgte noch der Doppeldreier. Sie lief sehr ordentlich und erhielt Noten bis 3,9 und konnte sich auf Platz 6 vordringen. Für das DM-Debüt ist der 6. Platz vollkommen zufriedenstellend. Nun heißt es für das RST-Duo weiterhin fleißig zu sein und sich auf die kommenden Wettbewerbe vorzubereiten.

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