Deutsche Meisterschaften 26.07. – 02.08. – Freiburg
RST-Läufer holen 6 x Edelmetall ins Hummetal
Eine Premiere gab es bei der Durchführung der Deutschen Meisterschaften in Freiburg. Die Wettbewerbe Schüler-C und Schüler-B fanden im Vorfeld der anderen Altersklassen statt.Dies sollte sich auf die Ergebnisse der RST-Läufer nicht negativ auswirken. Im perfekt organisierten Umfeld der Freiburger Turnerschaft von 1860 mischten unsere Läufer selbstbewusst auf den vorderen Plätzen ihrer jeweiligen Gruppen mit. Jossi van Aaken schrammte mit ausgeglichenen Leistungen in Pflicht und Kür knapp an einer Kombinationsmedaille vorbei. Bei den Schüler-B Mädchen Jahrgang 2002 holte sich Ananya Kiesow ihre ersehnte Medaille. Carina Schierholz konnte bei den Schüler-B Mädchen Jahrgang 2001 auf einen guten 10. Pflicht-Platz laufen, was ihr nach der tollen Silbermedaille in der Kür als Sahnehaube noch Bronze in der Kombination einbrachte. Samira(Schüler-A) konnte ihre verbesserte Trainingleistung nicht in ihrer Kurzkür abrufen, und erreichte dadurch nicht die Finalgruppen für die Kür. Mit Doppelrittberger-Kombi und schönen Hacken schaffte sie noch einen versöhnlichen 6. Platz. In einem engen Pflichtwettbewerb konnte Tim nicht ganz an die Leistungen vom Deutschlandpokal anschließen, und holte Bronze. In der KK hielt er Anschluss an Daniel Domaschke. Trotz beherzter Kür mit Noten bis 8,6 reichte es am Ende nicht ganz für PLatz 1. Bei den Junioren Damen musste sich Saskia sowohl in der Pflicht, als auch in der Kür mit hochklassiger Konkurrenz messen. Der 7. Platz in der Kür erfüllte nicht ganz ihre eigenen Erwartungen. Yvonne Kratsch trat erstmals in der Meisterklasse Damen an, lief aber noch immer etwas ihrem Trainingsrückstand hinterher. Mit deutlichen Abzügen in KK und Kür lief sie am Ende auf Platz 7.



Schon in guter Form für die Deutschen Meisterschaften zeigten sich die RST-Läufer bei den Norddeutschen Meisterschaften. Ausrichtender Landesverband war in diesem Jahr Sachsen-Anhalt. Der kleine Ort Niederndodeleben, ca. fünf Kilometer westlich von Magdeburg, gab sich alle Mühe mit der Ausrichtung. Der Parkettboden wurde im Vorfeld getestet. Im Wettbewerb war er gut belaufbar, der ein oder andere Läufer benötigte aber etwas Eingewöhnungszeit. Bei den Schüler-C Mädchen konnte Jossi dank guter Pflichtleistung und schwierigem Kürprogramm(Platz 2) am Ende die Kombination gewinnen. Clara hatte keine Möglichkeit in die Medaillenränge zu laufen. Bei den Schüler-B Mädchen schrammte Ananya mit Platz 4 knapp an einer Pflichtmedaille vorbei. Carina konnte in der Pflicht den Anschluss an die Spitze halten. Mit ihrem Sieg in der Kür reichte es dann sogar für Bronze in der Kombination. Bei den Schüler-A Jungen kam Tim weder in Pflicht, noch in der Kür an Daniel Domaschke heran. Deutlich verbessert in Ihren Kürprogrammen zeigte sich Saskia, die sich über Silber in der Kür und in der Kombination freuen konnte.

Zeitgleich zu den Norddeutschen Meisterschaften wurde Samira Sbrzesny vom Deutschen Rollsport-und Inline-Verband für den Wettbewerb Prestige International D’Issy in Paris nominiert. Im Wettbewerb der Cadetten belegte Samira Platz 7 gegen starke Konkurrenz aus Italien, Spanien, Frankreich und Dänemark.

Mit einer dreiköpfigen Mannschaft war der RST bei der erst zweitmalig ausgetragenen Trophy Roma Roll-Line Coppa Libertas vertreten. Neben dem frühen Test der ganz frischen Kürprogramme galt es für alle drei Läufer auch erstmals, ihr Können in der Pflicht auf internationales Parkett zu bringen. Mit genau diesem Parkett hatte der Veranstalter bereits im Januar Probleme. Durch Überschwemmungen wurde der Boden zerstört. Ausgewichen wurde auf eine Basketballhalle mit geklebten Bögen. Die Läufer empfanden den Boden als schwierig, unterschiedlich lackierte Flächen ergaben auch unterschiedlichen Grip im Verlauf der Bögen. Am Ende waren die Bedingungen für alle Teilnehmer natürlich gleich, und unsere Läufer konnten sich gut in der Konkurrenz behaupten. Bei des Espoirs lief Carina Schierholz auf Platz 6, Samira Sbrzesny bei den Cadetten auf einen guten 5. Platz und Tim Schubert bei den Cadetten Jungen auf Platz 4. Der erste Blick in die Kürhalle brachte einige Stirnfalten in die Gesichter der Trainer. Die Bahn bestand aus unzähligen aneinander gelegten MDF-Platten. Nach kurzer Eingewöhnung war aber klar, dass auch darauf ganz ordentlich gelaufen werden kann. Als erste unserer drei Läufer durfte Carina ihr neues Programm präsentieren. Nervenstark spulte sie ihre Kür ab, und vergab durch die missglückte Hacke am Ende vielleicht sogar den Sieg in ihrer Gruppe nur knapp, super Platz 2. Bei den Cadetten Jungen konnte Tim seinen aktuellen Leistungsstand abrufen, und mit Wertungen um 6,9 den Wettbewerb gewinnen. Als letzte Läuferin der Cadetten Mädchen startete Samira. Lief sie im ersten Teil ihrer Kür doch noch etwas verhalten, so blitzte dann in der zweiten Hälfte ihres Programms das verbesserte Leistungsniveau auf, das sie in ihren Trainingsküren zeigt. Das Resultat war ein guter Platz 5.
Ausrichter der Landesmeisterschaft 2014 war der MTV Treubund Lüneburg. Durch einen straffen Zeitplan und die Austragung der Pflicht- und Kürwettbewerbe in unterschiedlichen Hallen hatten Trainer, Läufer und Eltern einige logistische Aufgaben zu lösen. Auf die Ergebnisse der RST-Läufer sollte sich das nicht negativ auswirken. Neben tollen Einzelleistungen in den Spezialdiziplinen konnten Jossi van Aaken(Schüler C), Carina Schierholz(Schüler B), Samira Sbrzesny(Schüler A) und Saskia Schmidt(Junioren) mit dem Gewinn der Kombinationswertung ihrer jeweiligen Klasse glänzen.
Bei wunderschönem Wetter genossen 17 Rollsportler des RST die tollen Bedingungen auf und an der überdachten Freibahn in Bremerhaven. In den überwiegend großen Wettbewerbsgruppen galt es, sich gegen die beachtliche Konkurrenz zu behaupten. Dies glückte den meisten Sportlern, fast die Hälfte der RST-Läufer konnte eine Medaille mit nach Hause nehmen. Besonders überzeugen konnte Jossi van Aaken, die bei den Schüler-C Mädchen Pflicht, Kür und Kombination gewann.

Für die deutsche Mannschaft durfte erstmals Tim Schubert bei den Cadetten an den Start gehen. Nach dem Test in Rom im Februar, war es der erste internationale Pflicht-Start. Um so überraschender war für alle Beteiligten, dass Tim gleich den ersten Bogen mit Noten bis 7,8 für sich entscheiden konnte. In den folgenden zwei Figuren leistete er sich keinen Patzer und lief in der Spitzengruppe mit. Für den vierten Bogen war Tim als letzter Läufer ausgelost, es galt also bis zur letzten Sekunde die Nerven zu bewahren. Souverän gelangen dann auch die sechs Auswärtswenden, was Platz 2 in der Pflicht bedeutete. Den größten Anteil an diesem Erfolg hat sicher Sandra Woyciechowski, die Tim im Training unterstützt und auch in Freiburg betreute.
Tolle Ergebnisse gab es auch am Wochenende 10./11. Mai für den RST.

11 RST-Läufer hatten sich vom 03. bis 04. Mai auf den Weg nach Stade gemacht, um ihr Können in Pflicht und Kür zu zeigen. Eine herausragende Pflichtleistung zeigte Ananya Kiesow, bei den Schüler-B-Mädchen. Mit Noten über 6,0 setzte sie sich so weit von den Konkurenten ab, dass sie mit einer nur mäßigen Kür noch Platz 1 in der Kombination holte. Souverän zeigte sich auch Saskia Schmidt in der Juniorenklasse, die sich den Sieg in Pflicht, Kür und Kombination holte. Knapp am Tripple vorbei schrammte Jossi van Aaken, die sich bei den Schüler-C-Mädchen nur in der Kür mit dem 2. Platz begnügen musste. Über exakt die gleichen Ergebnisse konnte sich Vanessa Grimm bei den Meisterklasse-Damen freuen, hier konnte Yvonne Kratsch die Kür für sich entscheiden. In der Gruppe der Anfänger-Mädchen Gruppe 1 konnte sich Leonie Maluschka über ihren Sieg freuen.