Gänseliesel-Pokal 09./10.05. – Göttingen
Tolle Leistungen und eine Fülle von Medaillen und Pokalen holten sich die RST-Läufer beim Gänselieselpokal in Göttingen. Dabei waren unsere Hummetaler so erfolgreich, dass sie insgesamt 33 Mal auf dem Treppchen standen, 18 Mal Gold gewannen, den 2. Platz in der Kür Mannschaftswertung und als Höhepunkt den Gesamtsieg in der Pflicht um den Gänseliesel-Pokal mit nach Hause brachten.



Zum dritten Humme-Cup konnte das gut vorbereitete RST-Team 250 Läufer aus 14 niedersächsischen Vereinen im Hummetal begrüßen. An beiden Wettbewerbstagen glänzten die Läufer/Innen des RST Hummetal mit hervorragenden Leistungen und somit konnte der Sieg in der Mannschaftswertung verteidigt werden. Dank vieler Helferinnen und Helfer war der Humme-Cup nicht nur sportlich ein Erfolg.

Mit drei Rollsportlern war der RST beim diesjährigen Pflichtpokal in Wedel vertreten. Beim ersten Pflichtwettbewerb des Jahres, gewann Ananya Kiesow souverän den Wettbewerb der Schüler B Mädchen. Platz 1 auch für Darian Asmussen, im Wettbewerb Freiläufer Jungen, der seinen Konkurrenten ebenfalls deutlich hinter sich lassen konnte. Amy Jäckel belegte im Wettbewerb Schüler C Mädchen den 7.Platz.

Der TSV Wedel hatte zum 13.Elbe-Pokal geladen und eine kleine fünfköpfige RST Gruppe, betreut von Trainerin Vanessa Grimm, folgte dieser Einladung zum Abschluss der Saison .

Beim NRIV-Kürpokal wurden zum Saisonende nochmal die besten Kürläufer Niedersachsens gekürt. Der Wettbewerb, der zusätzlich zur Kadersichtung und Überprüfung dient, wurde in diesem Jahr in Celle ausgetragen. Wie sich schnell herausstellen sollte, hatte der niedersächsische Verband hier kein glückliches Händchen bei der Vergabe. Der neu verlegte Linoleum-Boden erwies sich als nahezu unbelaufbar, daran konnten auch zahlreiche Wischpausen wenig ändern. Selbst komplett mit Fox-Rollen bestückt rutschten die meisten Läufer eher durch ihre Küren. Die RST-Sportler bewiesen Ruhe und Konzentration. Gut eingestellt konnte trotz der widrigen Bedingungen der ein oder andere Doppelsprung gestanden werden. So führten acht Siege und zahlreiche Medaillen dazu, dass nach 2013 wieder der Mannschaftspokal ins Hummetal geholt werden konnte.

Nach dem EM-Start im Kürwettbewerb 2013 wurde Tim Schubert erstmals für einen EM-Kombinationsstart nominiert. In der Pflicht-Teilnehmerliste fanden sich dann ausschließlich drei italienische und unsere drei deutschen Läufer wieder. Bei den Pflicht-Trainings konnte man für die sechs Läufer teilweise bis zu acht Trainer auf der Bahn zählen, hier wurde sich kein Millimeter geschenkt. Etwas unglücklich durfte Tim den Wettbewerb mit der ersten Figur beginnen, konnte sich im zweiten Bogen dann deutlich steigern. Bei der SchlangenbogenSchlinge patzte Tim, und vergab die Chance auf eine Medaille. Auch mit einer tollen vierten Figur mit Wertungen über 8, reichte es am Ende nur für Platz 5 in der Pflicht.Bereits in den Trainings zum Kürwettbewerb zeigte sich das enorm hohe Niveau der Gruppe. Mit einem Sturz beim Doppelaxel und einigen kleineren Wacklern reichte es für Tim in der Kurzkür nicht für die erste Hälfte. Überzeugender und deutlich sicherer lief er die Langkür, einzig der Dreifach-Salchow wollte nicht so recht gelingen. Ein improvisierter zweiter Versuch brachte auch nur einen Sturz und Abzug in der B-Note ein. Am Ende standen recht ernüchternd Platz 7 in der Kür und Platz 4 in der Kombination auf den Ergebnislisten.