NRIV-Kürpokal 08.-09.10. – Wolfsburg

Am 8. und 9. Oktober machte sich ein 10-köpfiges Team vom Roll-Sport-Team auf den Weg nach Wolfsburg zum Niedersächsischen Kürpokal. Für viele war es der letzte Wettbewerb in dieser Saison. Insgesamt gab es für den RST 4x Gold, 1x Silber und 1x Bonze.
In der Gruppe Meisterklasse Damen konnte sich Samira Sbrzesny mit den höchsten Noten des Wettbewerbes bis 7,3 die Goldmedaille sichern.
Bei den Schüler A Mädchen konnte sich Leonie Maluschka trotz einiger Fehler durchsetzen und belegte den 1. Platz. Kim Leonie Bastyans konnte ihre Leistung zu vergangenen Wettbewerben steigern und wurde Fünfte.
Für Lina Krumschmidt war es die letzte Generalprobe vor dem Interland-Cup im November. Ihr gelangen gute Doppelflips und sie siegte im Alleingang in der Schüler B Klasse.
Bei den Schüler C Mädchen startete das Duo aus Lena Enß und Ida Salameh. Lena gelang erstmalig in der Saison die
Bielmannpirouette und sie gewann die Goldmedaille. Ida lief ein schwungvolles Programm mit hohen Sprüngen. Sie konnte sich über die Bronzemedaille freuen.
Nisha Waczynski startete bei den Cup Damen und wurde Vierte.
Bei den Kunstläufer Mädchen belegte Jule Pawelzik in einem großen Teilnehmerfeld den 14. Platz.
Erstmalig startete Alice Baitinger bei den Freiläufer Mädchen. Bei ihrer Premiere gelang ihr ein Rittberger und sie wurde Sechste.
Bei den Anfängern Mädchen zeigte Karllotta Sauer eine tolle Zweifußpirouette und belegte den 2. Platz.
Ergebnisse RST Läufer im Überblick
| Name | Wettbewerb | Platz | Name | Wettbewerb | Platz |
| Samira Sbrzesny | Meisterklasse | 1 | Ida Salameh | Schüler C | 3 |
| Leonie Maluschka | Schüler A | 1 | Nisha Waczynski | Cup | 4 |
| Kim Leonie Bastyans | Schüler A | 5 | Jule Pawelzik | Kunstläufer | 14 |
| Lina Krumschmidt | Schüler B | 1 | Alice Baitinger | Freiläufer | 6 |
| Lena Enß | Schüler C | 1 | Karllotta Sauer | Anfänger | 2 |





Am 24./ 25. September nahmen 19 Sportlerinnen vom Roll-Sport-Team Hummetal am Welfenpokal, der vom Eis- und Rollsport-Club Hannover ausgerichtet wurde, teil.




Vom 8.-13. August fand das Finale des Rollkunstlauf-Weltcups 2022 in der Sparkassen Arena in Göttingen statt. Tim Schubert konnte sich durch seine guten Leistungen bei den Weltcup Halbfinalen in Triest (Italien) und Paredes (Portugal), bei dem er die Silbermedaille gewann, qualifizieren. Erstmalig gab es in diesem Jahr eine Weltcup-Saison. Diese Qualifikation war eines der Saisonziele für Tim, schließlich war das Finale lediglich 1,5 Stunden von seinem Heimatverein entfernt. Durch die Vorbereitungen für die World Games, das Saison-Highlight von Tim mit dem Gewinn der Bronzemedaille, war er noch gut in Form. Tim hatte sich keine Zielplatzierung bei dem Finale vorgenommen. Durch das besondere Qualifikationsverfahren war es der mit am stärksten besetzte Wettbewerb des Jahres: 10 Starter auf Top-Niveau aus Italien, Spanien, Portugal, Argentinien und Deutschland, sodass ein enger Kampf erwartet wurde.
Elf Sportler vom RST Hummetal haben sich vom 02.-06.08. auf den Weg nach Heilbronn gemacht. Heilbronn stellte sich als toller Gastgeber heraus und machte mit gutem Catering, einer guten Wettbewerbsatmosphäre, einer Läuferparty am Ende und funktionierender Organisation die Deutsche Meisterschaft für alle Beteiligten zu einem unvergessenen Erlebnis. Unvergessen bleibt auch die Hitzeschlacht an den beiden Hauptwettbewerbstagen, wo durchgängig 38 Grad herrschten und die Aufgabe des Herunterkühlens mit Eis, nassen Tüchern, kühlen Getränken, Fächern den Hauptanteil der Wettbewerbsvorbereitung ausmachte.
in der Klasse Schüler B Mädchen. Nach Platz 3 im Kurzprogramm behielt Emma auch im Kürprogramm starke Nerven und konnte mit tollen Doppelsprüngen und Pirouetten überzeugen. Mit ihren guten Leistungen gewann sie die Bronzemedaille und konnte sich über ihre erste nationale Medaille freuen. Lilly-Ann lag nach dem Kurzprogramm aufgrund eines Fehlers in der Spungkombination vorerst auf dem 6. Platz. Mit einer guten Kürleistung konnte sie zwei Plätze aufholen, schrammte am Treppchen vorbei und wurde Vierte. Lina lag nach dem Kurzprogramm vorerst auf Platz 4. Sie konnte nicht ganz an die Kür bei den Norddeutschen Meisterschaften anknüpfen. Sie zeigte dennoch schöne Sprünge und Pirouetten und erhielt erstmalig Schrittlevel 2. Auf ihrer ersten Deutschen Meisterschaft belegte sie insgesamt einen tollen fünften Platz.
Vom 07.-17. Juli fanden in Birmingham (Alabama/USA) die 11. World Games statt. Die World Games sind ein internationales Multisportevent aus 30 Sportarten bzw. 54 Disziplinen, die nicht auf den olympischen Spielen vertreten sind. Insgesamt nahmen 110 Nationen und darunter mehr als 3500 Sportlerinnen und Sportler teil. Tim Schubert konnte sich als einziger Starter im Rollkunstlaufen aus Deutschland bei den Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr mit seiner Top 10-Platzierung qualifizieren. Für ihn war es ein absolutes Highlight seiner bisherigen sportlichen Karriere. Sein Ziel war es eine Medaille zu gewinnen.
amtierende Weltmeister Pau Garcia aus Spanien, Alessandro Liberatore aus Italien, Diogo Craveiro aus Portugal und weitere Sportler aus Kolumbien, Paraguay, Argentinien und den Vereinigten Staaten. Das Kurzprogramm verlief gut, aber nicht perfekt. Er zeigte gute Sprünge. Trotz eines Fehlers in der Kombinationspirouette am Ende des Kurzprogramms konnte Tim einen soliden Vorsprung von 7 Punkten zum Viertplatzierten Diogo aufbauen. Erstmalig gelang ihm ein Punktevorsprung vor dem portugiesischen Diogo, der in vergangenen Jahren immer stärker war
als Tim. Mit der Leistung im Kurzprogramm lag Tim vorerst auf Rang 3, was eine gute Ausgangslage für das Kürprogramm war. In der Langkür gelang ihm ein solides Programm mit nur wenigen Unsicherheiten. Tim gelangen alle Dreifachsprünge sowie Sprungkombinationen aus bis zu drei Dreifachsprüngen. Damit konnte Tim seinen Vorsprung weiter ausbauen und gewann mit gut 10 Punkten Vorsprung die Bronzemedaille.

konnte sich mit ihrer grandiosen Leistung von Platz 9 nach dem Kurzprogramm auf den 2. Platz vorkämpfen. Lilly-Ann Oppermann, die vorerst auf Rang 4 lag, konnte sich mit ihrer neuen Kür auf das Podest vorstoßen. Mit einer hohen Komponente gewann sie die Bronzemedaille. Emma Deutschmann konnte den guten 5. Platz nach der Kurzkür leider nicht halten. Im Kürprogramm konnte sie ihre Trainingsleistung nicht abrufen, sodass sie auf Platz 8 zurückfiel.
Im Solotanzen musste sich Lene Bösing nach dem Kürtanz geschlagen geben. Sie gewann die Silbermedaille. Kian Varan siegte bei den Jungen. Im Vergleich zu vergangenen Wettbewerben konnte er seine Leistung deutlich steigern. Im Solotanzen der Schüler C Mädchen startete das Duo aus Ida Salameh und Zoe Hübner. Beide feierten ein gelungenes Debüt. Ida gewann die Silbermedaille und Zoe wurde dritte.
