Deutsche Meisterschaft 30.07. – 04.08. – Ober-Ramstadt
Mit insgesamt sieben Sportlerinnen und Sportlern war der RST in diesem Jahr stark auf der Deutschen Meisterschaft in Hessen vertreten. Erstmalig wurden die Leistungen der Läuferinnen und Läufer nach dem neuen Wertungssystem nach RollArt bewertet. Für die Teilnehmer, Trainer und Zuschauer eine neue spannende Erfahrung.
In der Meisterklasse Herren zeigte Tim Schubert ein starkes Programm mit sensationellen Dreifachsprüngen, auch in Kombination, und einem tollen Dreifachflip. Er holte die Goldmedaille und wurde aufgrund der hohen Wertung Deutscher Meister. Bei den Damen startete Samira Sbrzesny. In der Kurzkür machte der RST-Sportlerin die Nervosität zu schaffen, somit lag sie vorerst auf dem 8. Platz. In der Kür kämpfte die 19-jährige und zeigte tolle Sprungkombinationen aus Doppel-Flip, Doppel-Rittberger und Doppel-Toeloop sowie eine hochwertige Pirouettenkombination. Sie erreichte in der Kür Rang 7 und somit insgesamt einen tollen 8. Platz. Jossi van Aaken konnte ihre Leistung im Vergleich zu den Vorjahren deutlich steigern. In der Kurzkür der Schüler A Mädchen wollte es noch nicht ganz so gut klappen, ihr unterliefen leider ein paar Unsauberkeiten. In der Kür zeigte die 14-jährige dann aber ihr Können. Durch eine schöne Sprungkombination aus Doppel-Flip und Doppel-Toeloop wurde sie Sechste in der Kür in einem stark besetzten Teilnehmerfeld.
Durch den 8. Platz in der Kurzkür blieb es insgesamt bei Platz 8. Leonie Maluschka erwischte bei den Schüler B Mädchen ebenfalls einen nicht so guten Start. In der Kurzkür fehlten ihr die Punkte eines Elements und so war sie vorerst auf Rang 10. Mit starken Sprungkombinationen aus Doppelflip, Doppeltoeloop und Doppelsalchow konnte die 12-jährige in der Kür das 9-köpfige Wertungsgericht überzeugen. Leonie überraschte mit einem 3. Platz in der Kür in einem sehr starken Teilnehmerfeld von 25 Läuferrinnen. Durch den großen Kürvorsprung wurde es am Ende ein sensationeller 4. Platz, nur ganz knapp mit 0,58 Punkten verpasste sie die Bronzemedaille und wurde Beste in ihrem Jahrgang. Bei den Jungen ging Darian Asmussen an den Start. Mit einem schönen
Programm zu Starlight Express konnte der 11-jährige Gymnasiast die Kurzkür für sich entscheiden und führte vorerst. In der Kür unterliefen ihm kleine Fehler und Unsauberkeiten. Dank einer schönen Axel Kombination, einer Waagepirouettenkombination und einer hochwertigen Schrittsequenz konnte sich der DRIV Kadersportler mit der zweitbesten Kür über die Silbermedaille freuen. Zusammen starteten Leonie und Darian im Schüler B Paarlaufen. In beiden Programmen zeigten sie gemeinsam eine verbesserte Leistung. In der Kür gelang den beiden erstmalig der Wurf-Doppelsalchow und sie wurden Deutsche Sieger. Für Lilly-Ann Oppermann war es die erste Deutsche Meisterschaft. Sie zeigte in der Schüler C Klasse ein sicheres Programm mit schönen Waagepirouetten und erreichte in einem starken Teilnehmerfeld von 21 Läuferinnen als eine der Jüngsten einen tollen 5. Platz. Auch für unsere Jüngste, Lena Enß, war es eine Premiere bei der Deutschen Meisterschaft. Die 7-jährige zeigte sichere Sprungkombinationen aus 4-5 Sprüngen. Ihr gelang erstmalig die Sitzpirouette mit ausreichender Rundenzahl und wurde in einem starken Teilnehmerfeld Neunte. Auch sie hat noch ein Jahr in der Schüler D Klasse.
| Name | Wettbewerb | Platz |
| Tim Schubert | Meisterklasse Herren | 1 |
| Samira Sbrzesny |
Meisterklasse | 8 |
| Jossi van Aaken | Schüler A | 8 |
| Leonie Maluschka | Schüler B | 4 |
| Darian Asmussen | Schüler B Jungen | 2 |
| L.Maluschka / D.Asmussen | Schüler B Paarlauf | 1 |
| Lilly-Ann Oppermann | Schüler C | 5 |
| Lena Enß | Schüler D | 9 |



Vom 04.-14. Juli fanden die diesjährigen World Roller Games in Barcelona statt. Die Entscheidungen fielen an den 12 Tagen in insgesamt 11 Disziplinen, darunter Alpin, Rollkunstlauf, Downhill, Inline Freestyle, Inline Hockey, Rink Hockey, Roller Derby, Roller Freestyle, Scooter, Skateboarding und Speed Skating. Es nahmen 4129 Sportlerinnen und Sportler aus 81 Nationen teil. Tim Schubert vom RST Hummetal wurde für diese Meisterschaft, die in diesem Jahr als Weltmeisterschaft im Rollkunstlaufen fungiert, vom Deutschen Rollsport- und Inlineverband nominiert. Für den Freiburger Studenten war es das bisher größte Event. Tim startete bei den Senioren Herren in einem sehr starken Teilnehmerfeld aus insgesamt 13 Nationen (Italien, Spanien, Argentinien, Portugal, Brasilien, Paraguay, Chile, USA, Australien, Kolumbien, Chinesisch Taipeh, China und Peru), darunter auch Luca Lucaroni aus Italien, der nach dem Gewinn des Titels 2018 auch in diesem Jahr souverän Weltmeister wurde. Für Tim liefen die Vorbereitungstrainings auf verschiedenen Bahnen in Barcelona sehr gut und waren vielversprechend. In der offiziellen Wettbewerbshalle war das Training dann unsicherer. Wie auch schon im Vorjahr hatte der 19-Jährige anfangs Probleme mit der Orientierung bei den Sprüngen in der Luft. Am Donnerstag stand dann die Entscheidung der Kurzkür auf dem Programm, bei der er mit der Startnummer 8 an den Start ging. Insgesamt blieb Tim unter seinen Möglichkeiten. Mit einer fehlerfreien Kurzkür hätte er es locker unter die Top Ten geschafft, so sein Trainer und Vater André Schubert. Trotz eines Patzers in der Sprungkombination aus Dreifach-Toeloop und Dreifach-Salchow, die ihm wichtige Punkte kosteten, zeigte er einen schönen Dreifach-Toeloop als Einzelsprung, zwei saubere Hackenpirouetten und
eine schöne Schrittfolge, die mit einem gesteigerten Schrittlevel belohnt wurde. Nach der Kurzkür lag der Bundeskadersportler dann vorerst auf dem 13. Platz. Am Freitag fiel dann die Kürentscheidung der Less Top Ten (ab Platz 11 bis 21). Als neunter Starter begann Tim mit einem starken Programm. Er zeigte eine saubere Sprungkombination aus Dreifach-Toeloop und Dreifach-Salchow, einen sauberen Doppel-Axel, eine hochwertige Pirouettenkombination und erstmalig hatte er einen Dreifach-Flip und einen rum gestandenen Dreifach-Rittberger in der Wertung. Tim ist dann das Risiko eingegangen und hat eine schwere Kombination aus zwei Dreifach-Sprüngen versucht, die ihm viele Punkte gebracht hätte. Der erste Sprung (Dreifach-Toeloop) hat geklappt, leider konnte er den Dreifach-Rittberger direkt dahinter nicht vernünftig abspringen, sodass es nur ein Einfach-Rittberger wurde. Daraufhin überlegte Tim, was er jetzt noch springen könne, um viele Punkte zu sammeln, sodass ihm ein Fehler in der Choreo-Sequenz unterlief. Nach einem guten Dreifach-Salchow versuchte der RST-Sportler am Ende eine Kombination aus Doppel-Axel und Dreifach-Rittberger. Leider stürzte er beim Doppel-Axel, sodass er dafür einen Abzug von einem Punkt erhielt. Für die Pirouette am Ende blieb dann nur noch wenig Zeit, sodass sie nicht so hochwertig war, wie sie hätte sein können. Mit zwei fehlenden Sprüngen hat der Leistungssportler wertvolle Punkte verschenkt und erreichte im Endergebnis den 15. Platz. 
Das war es mit dem König der Löwen für diese Saison…
Erfreuliche Nachrichten im Hummetal: Insgesamt 10 Läuferinnen und Läufer wurden für anstehende nationale und internationale Wettbewerbe nominiert. Bei den diesjährigen Niedersächsischen Landesmeisterschaften konnten sich die bestplatzierten Läuferinnen und Läufer der Gruppen im Breitensport für den Deutschen Talentpokal empfehlen. Dieser findet am kommenden Wochenende vom 21.-22. September in Eppingen statt. Insgesamt nehmen 7 Läuferinnen und Läufer vom RST Hummetal die Reise nach Württemberg auf sich. Erstmalig ist Nisha Waczynski dabei, die zusammen mit Charlotte Lach bei den Nachwuchsklasse Damen in der Kür an den Start gehen. Zusammen mit Kim Leonie Bastyans startet Charlotte zusätzlich in der Pflicht bei den Nachwuchsklasse Damen. Für die jüngsten Starterinnen Lola Schön und Samantha Bauche ist es eine Premiere den Niedersächsischen Landesverband zu vertreten. Die beiden Mädels starten bei den Freiläufer Mädchen. Das fünfköpfige Team wird komplettiert durch das Paarlaufpaar Lene Bösing und Jelko van Aaken, die wie im Vorjahr im Anfänger Paarlaufen starten.
Vom 27.06. bis 30. Juni fanden die Norddeutschen Meisterschaften im Rollkunstlaufen in der mecklenburgischen Stadt Güstrow statt. Mit 1x Gold und 4x Bronze waren die insgesamt 8 Sportlerinnen und Sportler vom RST Hummetal zufrieden mit ihren Leistungen. Erstmals in der Vereinsgeschichte durften 8 Sportlerinnen und Sportler vom RST Hummetal dort an den Start gehen, die aufgrund ihrer sehr guten Leistungen bei den Niedersächsischen Landesmeisterschaften vom Landesverband nominiert worden waren. Nachdem am Donnerstag das Training stattgefunden hat, wurde es ab Freitagvormittag ernst. Die Sportlerinnen und Sportler waren extremen Bedingungen ausgesetzt, da sich die Halle aufgrund des Wetters sehr aufgewärmt hatte, sodass in der Halle hohe Temperaturen waren. Außerdem hatte sich die Lauffläche des Bodens im Laufe des Tages verändert, sodass er rutschiger wurde. Bei den Meisterklasse Damen belegte Samira Sbrzesny mit hochwertigen Pirouetten und einer gelungenen Sprungkombination aus Doppel-Lutz und Doppel-Rittberger einen guten 3. Platz. Bei den Schüler A Mädchen gelang Jossi van Aaken eine starke Verbesserung ihrer Leistungen im Vergleich zu den Vorjahren, sodass die 14-jährige nur knapp das Treppchen verpasste und in einem starken Teilnehmerfeld mit dem 4. Platz belohnt wurde. Leonie Maluschka überraschte in der Kurzkür bei den Schüler B Mädchen mit einer gelungenen und fehlerfreien Kurzkür, in der sie eine schwungvolle Sprungkombination aus Doppel-Lutz und Doppel-Salchow zeigte. Mit dieser starken Leistung platzierte sich die Bundeskadersportlerin vorerst auf Platz 1. In der Kür gelang der 12-jährigen die Sprungkombination aus der Kurzkür leider nicht nochmal und sie erhielt durch einen Fehler einen Abzug von 0,3 Punkten in der A-Note pro Wertungsrichter. Dank einem schönen Doppel-Flip zu Beginn der Kür und starken Pirouetten, gewann sie als Beste ihres Jahrgangs die Bronzemedaille in einem großen Teilnehmerfeld mit 16 Läuferinnen. Im Pflichtlaufen der Schüler B Mädchen kämpfte Leonie Maluschka in den ersten beiden Bögen mit der Nervosität, blieb weit unter ihren Möglichkeiten und lag vorerst auf dem 12. Platz. Mit dem Sieg in der Rückwärts Schlinge für die sie Noten bis 6.3 erreichte, schaffte sie den Sprung von Platz 12 auf Platz 7. Bei den Schüler B Jungen erreichte Darian Asmussen im Pflichtlaufen den 5. Platz. In der Kurzkür gelang ihm ein fehlerfreies Programm. Auch die Kür lief der 11-jährige relativ sauber mit einer schönen Kombination aus Axel und Doppel-Salchow und einem gestandenen Doppel-Toeloop und wurde Fünfter. Gemeinsam starteten Leonie Maluschka und Darian Asmussen im Schüler B Paarlaufen. Sie verbesserten ihre Leistung von den Landesmeisterschaften und gewannen die Goldmedaille. Jelko van Aaken startete im Schüler B Solotanzen, mit einer ordentlich gelaufenen Tanzkür erreichte er den 5. Platz. In einem starken Teilnehmerfeld von 15 Starterinnen freuten sich Lilly-Ann Oppermann und Lene Bösing über ihre Premiere. Lilly-Ann Oppermann gelang ein schöner Axel und eine starke Pirouettenkombination und wurde Achte. Direkt dahinter platzierte sich Lene Bösing mit einer schönen Waagepirouette und einem gelungenen Axel in Kombination. Bei den jüngsten Teilnehmerinnen, den Schüler D Mädchen startete Lena Enß. Im Pflichtlaufen konnte sie ihre Leistungen von bei den Deutschen Meisterschaften verbessern und gewann die Bronzemedaille. Auch im Kürlaufen konnte sie die Wertungsrichter mit einer sauberen Kür überzeugen und erreichte den 3. Platz.
Vom 21.-23. Juni fanden die diesjährigen Niedersächsischen Landesmeisterschaften im Kürlaufen in Hameln statt. Das Roll-Sport-Team Hummetal zeigte einen starken Auftritt und hat sich wacker mit dem tückischen Hallenboden, der nur schwer belaufbar war, geschlagen. Der RST sammelte insgesamt 19 Medaillen (12xGold, 4xSilber, 3xBronze). Nach dem offiziellen Training am Freitag wurde es gegen Abend ernst, es standen die Kurzküren der Leistungsklassen auf dem Programm. Die Kurzkür der Schüler B Mädchen konnte die Kadersportlerin Leonie Maluschka für sich entscheiden. Sie zeigte starke Pirouetten und eine gestandene Sprungkombination aus Doppel-Lutz und Doppel-Salchow. Darian Asmussen landete bei den Jungen auf Rang 2. Mit einer fehlerfreien Kurzkür platzierte sich Jossi van Aaken in der Kurzkür der Schüler A Mädchen vorerst auf Platz 3. Lilly Ritter war Neunte. Tim Schubert und Samira Sbrzesny, die beide in der Meisterklasse starteten entschieden souverän die Kurzkür für sich. Am Samstag folgten dann die Kürentscheidungen sowie die Tanz- und Paarlaufwettbewerbe. In den Leistungsklassen erkämpften sich die RST-Sportlerinnen und Sportler viele Medaillen. In der Meisterklasse Herren zeigte Tim Schubert einen tollen Dreifach-Rittberger und wurde konkurrenzlos Niedersächsischer Landesmeister 2019. Samira Sbrzesny konnte sich bei den Damen gegen ihre drei Konkurrentinnen durchsetzen und gewann die Goldmedaille. In einem starken Teilnehmerfeld bei den Schüler A Mädchen erlief sich Jossi van Aaken in der Kür und beim Tanzen einen tollen vierten Platz. Lilly Ritter wurde in der Kür neunte. Bei den Schüler B Mädchen konnte Leonie Maluschka ihren Vorjahrserfolg wiederholen und ihren Titel der Niedersächsischen Landessiegerin verteidigen. Als jüngste in ihrer Gruppe überzeugte sie vor allem mit einem tollen Doppel-Flip und einer schönen Pirouettenkombination. Darian Asmussen erreichte bei den Jungen mit einem schönen Kürprogramm den 2. Platz. Leonie und Darian siegten gemeinsam im Paarlaufen. Im Solotanzen bei den Schüler B Jungen gewann Jelko van Aaken die Goldmedaille. Mit zwei tollen Waagepirouetten und einem wie gewohnt sicherem Programm überzeugte Lilly-Ann Oppermann bei den Schüler C Mädchen und konnte sich über die Silbermedaille freuen. Lene Bösing, Lina Krumschmidt und Emma Deutschmann haben sich direkt hintereinander platziert und belegten die Plätze fünf bis sieben. Im Schüler C Solotanzen konnte sich Lene Bösing mit ihrem Kürtanz nach der Musik von Mary Poppins weiter nach vorne dringen und gewann Silber. Bei den Jungen erreichte Kian Varan mit seiner Tanzkür nach Michael Jackson den 1. Platz. Lena Enß gelang bei den Schüler D Mädchen eine tolle Pirouettenkombination aus drei Standpirouetten
und wurde mit der Bronzemedaille belohnt. Emily Schippers erreichte hier den 8. Platz. Im Schüler D Paarlaufen erreichten Ida Salameh und Kian Varan den 1. Platz. 
16 Sportler waren am Himmelfahrtswochenende zu Gast in Garmisch-Partenkirchen bei den Internationalen Rollsporttagen. Neben intensiven Training in Kür, Pflicht, Tanz, Paarlauf und Fitness war das Highlight sicher die Schaulaufgala am Samstagabend, an der neben den 400 Teilnehmern selbst auch Weltmeister 2018 u die deutschen Spitzensportler u.a. Tim Schubert ihr Können zeigten.

Vom 22. bis zum 26. Mai 2019 fand in Triest die „Memorial Sedmark Bressan Trophy“ statt, ein internationaler Wettbewerb für den Tim Schubert von dem Deutschen Rollsport- und Inline-Verband (DRIV) nominiert wurde. Für den neunzehnjährigen Studenten war dies neben dem Deutschlandpokal in Freiburg ein weiterer internationaler Wettbewerb zur Vorbereitung auf die World Roller Games, die vom 4. bis zum 14. Juli in Barcelona stattfinden. Tim wurde dafür bereits vom DRIV nominiert und wird dort erstmalig für Deutschland bei den Senioren Herren an den Start gehen. In Trieste wurde der Deutschlandkadersportler betreut von dem Bundestrainer Luca Lallai. Es war wieder sehr starkes Starterfeld von 10 Teilnehmern. Laut Lallai wird die Weltmeisterschaft leichter. Unter den Teilnehmern waren der Weltmeister Luca Lucaroni, der Vizeweltmeister Alessandro Amadesi, 5 Starter aus Italien, einer aus der USA und einer aus Paraguay Für die Italiener war dieser Wettbewerb ein Qualifikationswettbewerb für die Weltmeisterschaft. Nach dem ersten Training stellte Schubert fest, dass der Boden sehr anstrengend zu belaufen ist, sodass es in den Programmen wichtig war, in den Schritten Kraft zu sparen. Nach den abgeschlossenen Trainingseinheiten stand für Tim am Samstag die Kurzkür auf dem Programm. Es lief relativ gut. Tim zeigte ein sauberes Kurzprogramm mit einem schönen Doppel-Axel und einer guten Kombination aus Dreifach-Toeloop und Doppel-Toeloop, er hatte lediglich Schwierigkeiten in der ersten Pirouette und beim einzelnen Dreifach-Toeloop, der gefallen war. Auch seinen Konkurrenten unterliefen einige Fehler in den Kurzprogrammen, sodass der Freiburger Student nach der Kurzkür vorerst auf dem 6. Platz lag. Ein Tag später, am Sonntag präsentierte Tim den Wertungsrichtern sein Kürprogramm. Er zeigte alle geplanten Schwierigkeiten und Sprünge, aber leider relativ unsauber. Einige Sprünge waren auf dem Stopper gelandet oder hatten nicht die geforderte Umdrehungszahl. Somit erhielt Tim eine niedrige technische Note und die Components waren nicht so hoch wie beim Deutschlandpokal in Freiburg. Mit der Langkür hat er noch zwei Plätze verloren gegen den Junioren-Weltmeister 2017 Alessandro Liberatore und gegen Lorenzo Bertoglio (USA). Im Endergebnis erreichte Tim einen guten 8. Platz.
Am vergangenen Wochenende machte sich ein zwölfköpfiges Team gemeinsam mit den Eltern und Trainern auf den Weg nach Berlin, zum Vettermann-Pokal des Weddinger ERC. Kurz nach der Ankunft in der Landeshauptstadt, stand am Freitagabend eine kurze Eingewöhnung auf dem Terrazzo-Boden der Außenbahn im Ortsteil Moabit auf dem Programm. Das Team schnallte die passenden Rollen auf die Rollschuhe und übte Elemente aus den Kürprogrammen. Am Samstagmorgen startete der Vettermann-Pokal mit den Pflichtwettbewerben. Bei den Schüler A Mädchen konnte Jossi van Aaken in allen vier Bögen überzeugen und wurde Erste. Leonie Maluschka zeigte eine konstante Leistung und entschied die drei Bögen und eine Schlinge für sich. Die elfjährige Gymnasiastin gewann die Goldmedaille. Jelko van Aaken zeigte einen starken letzten Bogen und siegte bei den Jungen. Bei den Schüler C Mädchen konnte sich Emma Deutschmann mit dem 2. Bogen und einer guten Schlinge an die Spitze vordringen und holte den ersten Platz. Lina Krumschmidt musste bei ihrem ersten Bogen einige Ungenauigkeiten in Kauf nehmen. Den dadurch verursachten Punkterückstand konnte sie trotz eines starken 2. Bogens nicht wieder aufholen und wurde Sechste. Lena Enß erhielt bei den Schüler D Mädchen erstmals Noten über 4 und gewann Gold. Nach Abschluss der Pflichtwettbewerbe folgten ab Samstagnachmittag und am Sonntag die Entscheidungen in den Kür-, Tanz- und Paarlaufwettbewerben. Jossi van Aaken stand bei den Schüler A Mädchen eine saubere Komination aus Doppel-Flip und Doppel-Toeloop und holte mit einer ausdrucksstarken Kür bei den Schüler A Mädchen Silbe. Leonie Maluschka konnte als eine der jüngsten bei den Schüler B Mädchen gleich in beiden Programmen überzeugen. Mit einem Doppelflip, einer guten Doppellutz Kombination sowie schönen Pirouettenkombinationen gewann die Bundeskadersportlerin souverän die Goldmedaille. Jelko van Aaken erreichte erstmalig im Tanz eine 5,6 in der B Note zu seiner Interpretation von „Cabaret“ und gewann in einem siebenköpfigen Feld in der Gruppe Schüler B Solotanzen die Silbermedaille. Mit einer ausdrucksstarken Kür, einer gestandenen Axelkombination und zwei schönen Waagepirouetten siegte Lilly-Ann Oppermann bei den Schüler C Mädchen. Emma Deutschmann stürzte beide Pirouettenelemente, sodass ihr am Ende ein Pflichtelement fehlte und sie einen Abzug von 0,5 in der A-Note in Kauf nehmen musste. Ähnlich lief es für Lina Krumschmidt. Nach einem starken Auftakt mit einem gestandenen Axel und Doppel-Salchow wurde sie unsicher und stürzte bei drei Elementen. Auch wenn es für die beiden nicht so gut klappen wollte wie im Training, erreichten sie in einem Teilnehmerfeld von 15 Läuferinnen die Plätze 5 und 6. Kian Varan ging zum zweiten Mal im Schüler C Solotanzen an den Start und erreichte den 5.Platz mit seiner Michael Jackson Interpretation. Lena Enß lief ein starkes Programm mit zwei schönen Sprungkombination und einer Pirouettenkombination und konnte sich in der Schüler D Klasse eindeutig gegen die drei Konkurrentinnen aus Dresden durchsetzen. Charlotte Lach zeigte in der Nachwuchsklasse schöne Pirouetten. Leider fehlte ihr der Schwung, sodass sie nur knapp am Treppchen vorbeischrammte und den 4.Platz belegte. Vereinskameradin Kim Leonie Bastyans musste einen Abzug von 0,5 Punkten in der B-Note aufgrund eines zusätzlichen Sprungelementes in Kauf nehmen und wurde somit trotz einer insgesamt guten Kür Fünfte. Bei den Figurenläufern belegte Ida Salameh mit ihrer Kür nach „Pippi Langstrumpf“ den 3. Platz. Kian Varan, der erstmals in dieser Gruppe an den Start ging, wurde bei den Jungen Erster. Samantha Bauche verpasste knapp das Treppchen und belegte mit einem schönen Salchow und einer tollen Standpirouette den 4. Platz. In der Gruppe Anfänger Solotanzen lieferte sich Kim Leonie Bastyans mit der stärksten Konkurrentin ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Obwohl sie die Kür gewann, entschied am Ende die Majorität und sie wurde Zweite. Ida Salameh und Kian Varan gingen gemeinsam im Anfänger Paarlaufen an den Start. Mit einem gelungenen Wurf-Dreiersprung gewannen sie die Goldmedaille. Das erfolgreiche Wochenende wurde mit einem guten 4. Platz in der Mannschaftswertung komplettiert.
In der vergangenen Woche ging Tim Schubert für Deutschland in der Gruppe Senioren Herren beim internationalen Deutschlandpokal in Freiburg an den Start. Ein früher Zeitpunkt für einen internationalen Wettbewerb in der Saison. Begleitet wurde er von seinem Vater und Trainer André Schubert. Der Student, der seit letztem Winter in Freiburg ein Studium aufgenommen hat, hatte Heimvorteil, da er immer auf der Bahn trainiert. Dadurch konnte er sich im offiziellen Training auf seine Elemente konzentrieren und musste sich nicht erst an den Boden gewöhnen. Da der Bundestrainer Luca Lallai aufgrund von Krankheit nicht vor Ort sein konnte, machte er Ferncoaching aus Italien. Betreut wurde Tim daher von André Schubert und Constance Hossfeld-Seedorf, Deutschlandkadertrainerin aus Bremerhaven. In der Kurzkür am Freitag ging der 19-jährige als Fünfter an den Start. Leider wollten ihm die Elemente nicht ganz so gut gelingen wie im Training. Der Doppel-Axel und die Pirouettenelemente waren unsauber, der Dreifach-Toeloop gefallen und die Kombination aus Dreifach-Toeloop und Doppel-Toeloop gestanden. Somit platzierte sich Schubert zunächst
auf den 11. Platz von 12 Startern. Drei Läufer vor ihm waren nach der Kurzkür punktmäßig in Reichweite, sodass sich Tim für die Kür vornahm, noch zwei Plätze aufzuholen. Und das konnte der Student mit Bravour meistern. Durch eine zeitliche Verzögerung von 2,5 Stunden war die Wettkampfvorbereitung schwierig. Dennoch konnte er seine Leistung in der Kür im Vergleich zum Kurzkürprogramm deutlich steigern. Er zeigte eine saubere Kür mit einer starken Sprungkombination aus Dreifach-Toeloop, Doppel-Toeloop und Dreifach-Salchow, einem Doppel-Axel und guten Pirouetten. Tim erhielt eine solide technische Wertung und Components. Mit dieser guten Leistung konnte er im Endergebnis noch drei Plätze aufholen und ließ unter anderem Yi-Fan Chen (TPE), Victor Lopez (PAR) und Edgar Waterbor (ARG) hinter sich und erreichte einen zufriedenstellenden 8. Platz. Mit Blick auf die Punkte der Konkurrenten ist Tim umso zufriedener, denn der Abstand zum 6. Platz und damit an die dominierenden Länder Italien und Spanien war nicht allzu groß. Insgesamt war der Deutschlandpokal für den Bundeskadersportler ein guter Einstieg in die internationale Rollkunstlaufsaison bei den Senioren Herren.