Horst-Rabe-Pokal 02.-03.06. – Stade
Gut gerollt wurde am vergangenen Wochenende in Stade. Als Test für die Landesmeisterschaften die vom 15.-17.06.2018 beim RST in Groß Berkel stattfinden waren die Rollkunstläufer aus der Gemeinde Aerzen schon in Top Form. Die Landesmeisterschaften können kommen – so waren sich die RST Trainer Marion van Aaken, Stephanie Behling und Vanessa Grimm einig. Ihre Schützlinge zeigten gute Leistungen. In der Schüler A Klasse überzeugte Jossi van Aaken mit zwei fehlerfreien Küren und wurde dritte. Bei den C Jungen holte Darian Asmussen zweimal Silber in Pflicht und Kür. Leonie Maluschka schaffte ebenfalls zweimal den Sprung aufs Treppchen, Silber gab es in der Kür und Bronze im Pflichtwettbewerb. Zusammen konnten sich Leonie und Darian über eine hohe Wertung und den Goldpokal im Wettbewerb Schüler C Paarlaufen freuen. Gute Leistungen zeigte auch Jelko van Aaken im C- Pflichtwettbewerb. Er konnte zwar „nur“ Bronze holen gegen die starke Konkurrenz, konnte seine Noten aber deutlich steigern. Im Kürwettbewerb gab es dann Silber in der Kunstläuferklasse. Lene Bösing schaffte ebenfalls eine tolle
Leistung in der Schüler D Klasse (Pflicht 4. und in Kü r6.) Zusammen mit Jelko gewann sie mit bisherigen Bestnoten den Wettbewerb Anfänger Paarlaufen.
In der Kunstläuferklasse zeigte Kim-Leonie Bastyans eine starke Leistung und wurde 4. unter 23 Starterinnen. Bei den Figurenläufern lief Jule Pawelzik auf Rang 6. In der Freiläuferklasse setzte sich Lena Enß gekonnt in Szene und gewann mit deutlichem Vorsprung vor ihren Mitstreitern. Sie durfte auch erste Erfahrungen im Figurenläufer Pflichtwettbewerb sammeln und gewann im Alleingang. Bei den Freiläufer Mädchen Pflicht starteten Zoe Hübner und Ida Salameh erstmalig und holten Silber und Bronze. Sie hatten auch die Konkurrenz im Kürwettbewerb der Anfänger souverän im Griff und holten dort ebenfalls Platz 1 und 2.
Ergebnisse RST Läufer im Überblick
| Name | Wettbewerb | Platz | Name | Wettbewerb | Platz |
| Jossi van Aaken | Schüler A | 3 | Kim Leonie Bastyans | Kunstläufer Pflicht | 6 |
| Jossi van Aaken | Schüler A Pflicht | 6 | Jelko van Aaken | Kunstläufer | 2 |
| Leonie Maluschka | Schüler C | 2 | Jule Pawelzik | Figurenläufer 3 | 6 |
| Leonie Maluschka |
Schüler C Pflicht | 3 | Jule Pawelzik | Figurenläufer 3 Pflicht | 7 |
| Darian Asmussen | Schüler C Jungen | 2 | Lena Enß | Figurenläufer 1 Pflicht | 1 |
| Darian Asmussen | Schüler C Jungen Pflicht | 2 | Lena Enß | Freiläufer 1 | 1 |
| Jelko van Aaken | Schüler C Jungen Pflicht | 3 | Zoe Hübner | Freiläufer 1 Pflicht | 2 |
| Leonie M. / Darian A. | Schüler C Paarlauf | 1 | Ida Salameh | Freiläufer 1 Pflicht | 3 |
| Lene Bösing | Schüler D | 6 | Zoe Hübner | Anfänger 2011 | 1 |
| Lene Bösing | Schüler D Pflicht | 4 | Ida Salameh | Anfänger 2011 | 2 |
| Kim Leonie Bastyans | Kunstläufer | 4 | Lene B. / Jelko v.A. | Anfänger Paarlauf | 1 |





Von der internationalen Rollsportwoche in Garmisch-Partenkirchen ging es für Leonie Maluschka direkt weiter nach Italien zum internationalen Wettbewerb „Memorial Sedmark Bressan“ in Triest. Dabei handelt es sich um einen hochklassig besetzten Wettbewerb im Land der weltbesten Rollkunstläufer, bei dem neben Nachwuchstalenten auch aktuelle Weltmeister und andere Topläufer aus Italien und anderen Nationen starten. Es war die erste internationale Nominierung für die 10-jährige Kadersportlerin des Deutschen Roll- und Inlineverband. Das Training am Mittwoch und Donnerstag lief sehr gut, Leonie kam gut durch ihr Programm und konnte ihre Trainingsleistung abrufen. Am Freitagnachmittag wurde es dann ernst, Leonie ging in der Gruppe der Minis (entspricht Schüler C) an den Start, sie traf auf 30 Konkurrentinnen aus Italien, Slowenien und Deutschland. Sie startete gut in ihr Programm, zeigte ihre
Kombi mit zwei Doppelsprüngen, eine schöne Kombiwaage und einen gestandenen Doppelflip auf Viertel (in Deutschland erst in Schüler B erlaubt). Doch dann hatte Leonie das Glück nicht mehr auf ihrer Seite, sie stürzte in den nächsten 4 Elementen, damit war klar, dass sie ihr Ziel im Mittelfeld zu landen, nicht erreicht. Die Enttäuschung war groß. Trotz Platz 28 in einem hochklassig besetzten Feld war es eine tolle Erfahrung für die Gymnasiastin bei einem so hochkarätigen Wettbewerb dabei sein zu dürfen. Es waren tolle Tage mit einem tollen Team auf einem hervorragend organisierten Wettbewerb.
11 Sportler waren am langen Pfingstwochenende zu Gast in Garmisch-Partenkirchen bei der Internationalen Rollsportwoche. Neben intensiven Training in Kür, Pflicht, Paarlauf und Fitness war das Highlight sicher die Schaulaufgala am Sonntagabend, an der neben den 400 Teilnehmern selbst auch Weltmeister 2017 u die deutschen Spitzensportler u.a. Tim Schubert ihr Können zeigten.


Am Muttertagswochenende reisten 12 Läufer des RST Hummetal in die Hauptstadt zum Vettermann-Pokal. Bei tollem Wetter wurde der Sport mal in der Natur auf der Außenbahn genossen. In der Leistungsschiene wurde auch Pflicht gelaufen. Bei den Schüler C Mädchen ging Leonie Maluschka an den Start, sie konnte nicht an ihre Leistung auf der Deutschen Meisterschaft anknüpfen u musste sich mit der Bronze Medaille zufrieden geben. Emma Deutschmann holte in der Schüler D Klasse Gold, gefolgt von ihrer Vereinskameradin Lene Bösing, die sich über Silber freuen konnte. In der Kürentscheidung war es nicht Leonies bester Tag, nach 4 Stürzen in ihrem Programm, holte sie trotzdem noch die Silbermedaille. Auch bei den D Mädchen lief es heute nicht besser, Lene Bösing konnte ihre Trainingsleistung nicht zeigen und wurde 4. Emma Deutschmann hatte leider keine Pirouette in der Wertung und belegte somit Platz 6.
Vom 08. bis 12. Mai fand, wieder professionell ausgerichtet durch die Freiburger Turnerschaft, der Internationale Deutschlandpokal statt. International ist in Freiburg nicht nur eine Floskel. 21 Nationen waren in diesem Jahr am Start. Der DP hat sich zweifellos zum größten Rollkunstlaufwettbewerb nach den Weltmeisterschaften entwickelt. In Pflicht und Kür ist es traditionell das erste Kräftemessen der Saison für die Besten der Welt. Für Tim war es bereits die fünfte Teilnahme am Deutschlandpokal. Erstmalig wurde bei einem derart bedeutenden Wettbewerb das neu entwickelte Rollart-System getestet, welches sich stark am Eislaufsystem orientiert. Tims Kurzkür war weitgehend fehlerfrei. Mit einem zusätzlichen Einfachrittberger hatte die Sprungkombination 5 statt erlaubten 4 Sprüngen, womit der Dreifachsalchow nicht gewertet wurde. Damit stand mit 47,67 Punkten auf der Ergebnisliste Platz 6 statt dem möglichen Platz 3. In der ersten Einlaufgruppe startend war der Auftakt der Langkür gut. Tim konnte sein neues Dr. Schiwago-Programm ausdrucksstark vortragen, was sich im zweithöchsten Artistic-Score der Junioren niederschlug. Es folgten zwei nur einfach gesprungene Axel und ein gestürzter Dreifachtoeloop. Nach Rollart-Wertungssystem gab es dafür 71,90 Punkte, in der Addition mit der KK 119,57 Punkte. Der Portugiese Diogo Craveiro, konnte den Wettbewerb mit 153,03 Punkten für sich entscheiden.
Das Rollsportteam Hummetal ist vom 05.-06.05.2018 nach Wolfsburg zum Wölfecup gereist um sich mit 250 Sportlern aus ganz Niedersachsen und aus Dresden zu messen. Für viele war es der erste Wettbewerb in der Saison und so war es spannend wie das neue Kürprogramm der Saison 2018 bei den Wertungsrichtern ankommt. In der A-Klasse starteten Jossi van Aaken (3. Platz bei den Schülern A), Leonie Maluschka (2. In der Schüler C Klasse), Darian Asmussen (1. Bei den C Jungen) und die Schüler D Sportler Lilly-Ann Oppermann 4., Emma Deutschmann 6., Lina Krummschmidt 7., Lene Bösing 10. und Emily Schippers 12. Im Paarlaufen konnten Leonie Maluschka und Darian Asmussen in der C Klasse und Lene Bösing und Jelko van Aaken in der Anfängerklasse ihre neuen Programme zeigen und oben auf das Treppchen steigen. Die Besonderheit des Wölfecups ist neben der Anwesenheit vom lebensgroßen lebendigen Maskottchen „Wölfi“ noch die Jagd nach den Diamanten. Statt Pokalen oder Medaillen für die drei Erstplatzierten gibt es große grüne Steine – da kommt es dann schonmal zu Tränen wenn es nicht ganz für das Treppchen gereicht hat. Die RST Sportler waren aber topfit und so sammelten sie einige dieser begehrten Trophäen. In der Kunstläuferklasse holten Jelko van Aaken (2. Platz) und Kim Leonie Bastyans (3. Platz) Diamanten. Bei den Figurenläufern gelang dieses Leonie Arndt (2. Platz). Die Anfängerklasse gewann Ida Salameh. Zweite wurde Zoe Hübner und dritte Samantha Bauche. Bei den Jungen holte Kian Varan mit Platz 2 den Stein. In der Kategorie Minis überzeugte Karina Krieger mit Platz 3. Das gute Abschneiden komplettierten Charlotte Lach (11.), Nisha Waczynski (9.), Jule Pawelzik (7.), Lena Enß (4.), Merle Bauer (4.), Selina Schulz (13.), Levke Genth (8.)
Leonie Maluschka wurde aufgrund ihrer guten Leistungen auf der Landesmeisterschaft vom niedersächsischen Verband für die Deutsche Meisterschaft im Pflichtlaufen, die in der letzten Woche in Hanau statt fand, nominiert. Am Donnerstag fand das erste Training in der Rollsporthalle in Hanau statt. Leonie kam gut mit dem Boden zurecht und zeigte eine gute Trainingsleistung. So ging sie am Freitag hochmotiviert und entspannt in den Wettbewerb der Schülerinnen C. Mit der Startnummer acht musste das Hummetaler Nachwuchstalent ihr Können im Rückwärts-Einwärts-Bogen vor den fünf Wertungsrichtern zeigen. Leonie rief ihre Trainingsleistung ab und setzte sich mit ihren zwei Mitstreiterinnen aus Niedersachsen an die Spitze. In dem zweiten Bogen, dem Schlangenbogen-Doppeldreier, erzielte Leonie ihre persönliche Bestleistung mit Noten bis 6,2. Nach einer kurzen Pause für alle Teilnehmer und Wertungsrichter wurde der Wettbewerb mit der Vorwärts-Auswärts-Schlinge fortgesetzt. Nun waren ein letztes Mal starke Nerven und viel Konzentration gefragt. Obwohl die Schlinge nicht wie zu Hause und morgens beim Training lief, konnte sich die erst zehnjährige Gymnasiastin aus Emmerthal in einem starken Teilnehmerfeld von 28 Läuferinnen aus Deutschland durchsetzen und wurde erstmalig Deutsche Vizesiegerin im Pflichtlaufen. Leonie und ihre mitgereiste Trainerin Vanessa waren sich einig: „Das intensive Training hat sich gelohnt. Damit haben wir nicht gerechnet. Der Traum von einem Treppchenplatz bei einer Deutschen Meisterschaft wurde wahr.“ Statt verdienter Pause muss sich die Kadersportlerin nun in der Kür auf den internationalen Wettbewerb in Triest, für den sie vom Deutschen Rollsport- und Inlineverband nominiert wurde, vorbereiten.

Zu einem ersten Test der neuen Küren war eine kleine Mannschaft des Rollsportteams Hummetal nach Haldensleben aufgebrochen um zu schauen, wie die neuen Kürprogramme ankommen. Bei den meisten Sportlern ging die Rechnung auf und so wurden beim ersten Wettbewerb der Saison gleich viele Pokale gewonnen. In der Schüler A Klasse startete Jossi van Aaken mit einer wenige Tage vorher fertig gewordenen Kür. Während die Kurzkür noch Ecken und Kanten hatte, kam das lange Programm super an und sie gewann mit Noten bis 6,9 Silber. Zum ersten Mal in der A-Schiene startete Lilly Ritter, sie konnte ihre letzjährigen Noten um einiges steigern und erhielt bis 5,4 für ein ausgewogenes gutes Programm mit zwei Doppelsprüngen. Bei den Schüler C Jungen gewann Darian Asmussen. Die Schüler D Klasse war fest in Hummetaler Hand. Erste wurde hier Lilly Ann Oppermann, zweite Lina Krummschmidt und dritte Emma Deutschmann. In den B-Klassen gab es ein Novum. Hier wurden Jungen und Mädchen zusammengemischt und starteten gegeneinander in sehr großen Gruppen. Bei den Kunstläufern Mädchen überzeugte Nisha Waczynski mit ihrem Programm und gewann. Platz 4 ging an Kim Leonie Bastyans, 12. wurde Jelko van Aaken. In der Figurenläuferklasse schaffte Lena Wömpener den Sprung ganz oben aufs Treppchen und freute sich über Gold. Bronze holte ihre Schwester Maja Wömpener bei den Freiläufern und Platz 1 ging an Ida Salameh aus Groß Berkel bei den jüngsten Anfängern, Silber gewann hier Samantha Bauche. Im Jahrgang 2009/2010 machte Kian Varan seine Sache sehr gut und konnte durch seine Choreografie zu Super Mario überzeugen. Als jüngster seiner Gruppe schaffte er Platz 4 unter 16 Startern/-innen. Fazit: Ein schöner sonniger Tag, gute Leistungen und ein grandioser Ausrichter. Es waren sich alle einige – nächstes Jahr gerne wieder.
Ein 18 köpfiges Team ist nach Einbeck gereist um im Pflichtlaufen den Landestitel zu erlaufen. Beim Teamwettbewerb stellten sich nochmals Tim Schubert, der mittlerweile nur noch im Kürlaufen an den Start geht und Vanessa Grimm, die ihre Rollschuhe mittlerweile mit der Trainerbank getauscht hat auf die Rollschuhe, damit der RST Hummetal auch Teams stellen konnte, da aus jeder Altersklasse ein Läufer gestellt werden musste. Erfolgreich verlief dann auch der Teamwettbewerb für die Hummetaler, denn hinter Team Stade und Team Wolfsburg konnten die Sportler am Ende Bronze erlaufen. Im Team 1 startetet Tim Schubert, Ananya Kiesow, Leonie Maluschka und Emma Deutschmann. Hauchdünn dahinter Team Einbeck und das Team Hummetal 2 mit Vanessa Grimm, Jossi van Aaken, Darian Asmussen und Lene Bösing.
Jungen Darian Asmussen (2. Platz) und Jelko van Aaken (3. Platz) winkt ebenfalls ein Platz auf der Norddeutschen, hierzu müssen sie allerdings nochmals ihre Leistungen bestätigen auf einem Wettbewerb in Stade. In den A-Klassen erreichte Ananya Kiesow (Jugend Damen) Platz 4, Jossi van Aaken (Schüler A) Platz 5, Lene Bösing und Emma Deutschmann (Schüler D) Platz 4 und 5.